Umzugsbedingte Pause

Ich bin umgezogen. Von Berlin nach Freiburg, in eine Wohnung, die quadratmetermäßig exakt halb so groß ist wie die Berliner Wohnung, dafür schnuckelig und schön gelegen.

Im Moment sieht es bei mir allerdings noch so aus:

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Sollte also in nächster Zeit eher wenig auf diesem Blog passieren – das ist der Grund. Aber wer weiß ob ich nicht das Auspacken mit Bloggen verprokrastiniere… :-)

riesencast Episode 7: Spiritualität und der Versuch, sie zu definieren

Ich rede einigermaßen unorganisiert über die Schwierigkeit, Spiritualität zu definieren und das, was ich darunter verstehe. Ein Auszug aus MartinMs Blogpost Spiritualität (und Religiosität) dient mir als ein Teil meiner persönlichen Definition von Spiritualität und Religiosität. Bestimmt habe ich massenweise lose Enden drin gelassen – fragt mich einfach, dann mache ich irgendwann mal eine zweite Folge dazu, um die Lücken zu stopfen. Ach ja, und die Kontaktinformationen habe ich diesmal nicht im Podcast erwähnt, bei der nächsten Folge denke ich wieder dran. Ich sollte vielleicht doch nicht müde und unter Streß stehend podcasten.

Links und Literaturangaben nach dem Link. weiterlesen »

Frühling!

Bei mir vor der Tür sieht es ja noch eher verschneit aus, aber lang kann es nicht mehr dauern. Heute ist Tagundnachtgleiche!

Vergißmeinicht

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Ostarafest!

Gesegnetes Julfest

… wünsche ich Euch allen!

Feuer!

Julverlosung – gewonnen hat …

… Alruna! Herzlichen Glückwunsch, Du hast Mail. Wenn die Mail Dich nicht erreicht haben sollte, schreib mir doch mal an die Adresse, die in meinem Impressum steht. Die CD ist fertig und wartet nur noch darauf, in den Briefkasten springen zu dürfen.

Lesehinweis: Gender and Transgender in Modern Paganism

Über die Geschichte mit dem Skandal um ein dianisches Ritual auf dem Pantheacon 2011 bin ich schon letztes Jahr auf ein Projekt aufmerksam geworden, das als Reaktion auf diesen Vorfall entstand: Gender and Transgender in Modern Paganism

Das Buch ist auf englisch und im pdf und epub-Format frei herunterzuladen sowie über lulu.com als gedrucktes Buch erhältlich.

Ich habe den Abend damit verbracht, die meisten Aufsätze darin zu lesen und stelle fest, daß es recht Wicca/Witchcraft-zentriert ist. Einige der Aufsätze enthalten auch Dinge, über die ich mich ärgere oder die meines Erachtens den Punkt verfehlen. Und dann wird auch wieder eine große Vielfalt von genders und Sexualitäten sichtbar. Viele Aufsätze sind interessant zu lesen – und es ist gut, festzustellen, daß das Thema in den USA schon rege diskutiert wird.

Ein Recherche-Überdruß.

Gestern habe ich den Nachmittag im Spinnboden Lesbenarchiv verbracht und recherchiert – ich wollte doch einmal sehen, ob ich in einem spezialisierten Lesbenarchiv noch einmal einige Bücher für mein Buchprojekt finde, die ich bisher übersehen habe.

Dabei wühlte ich unter anderem in alten Ausgaben der Schlangenbrut. Beim Lesen der Schlangenbrut vom November 1990 fiel mir ein Leserinnenbrief von Sibylle Kästner zum Thema Matriarchate auf. Kästner beginnt ihren Leserinnenbrief frustriert:

So sehr ich mich auch freue, immer wieder Stimmen zur Matriarchatsdebatte zu vernehmen, so sehr ärgert es mich andererseits, daß Frauen seit mindestens 5 Jahren de facto nichts Neues darüber zu schreiben vermögen. Es werden ewig die gleichen Argumente genannt, gerade auch in bezug auf die archäologischen Funde.1

Was hat das mit meinem Gefühl über lesbische/feministische/queeere Spiritualität(en) zu tun? weiterlesen »

  1. Kästner, Sibylle, ‘Leserinnenbrief Zu Helga Laugsch, “Was Ist Dran Am ”Mutterrecht“ Und ”Matriarchat“?” in Schlangenbrut Nr. 30, S. 6-7’, Schlangenbrut, 8 (1990), S. 2

Was ich von meiner Spiritualität eigentlich will, Teil II: Was es nicht ist.

Bevor ich den Versuch wage, zu erklären, was ich von meiner Spiritualität will, erläutere ich ein paar Dinge, die Leute gewöhnlich mit Religion in Verbindung bringen, die mich aber in diesem Kontext nicht motivieren:

Ethik

Wenn von Religion die Rede ist, habe ich den Eindruck, wird oft das Motiv von „traditionellen Werten“ hochgehalten. Religion erscheint als Sittengesetz, als Regelwerk für ein gutes Leben. Das ist eindeutig nicht mein Motiv für Religiosität: Leitlinien, wie ich mein Leben gestalten will, ethische Maximen und Werte finde ich auch ohne Spiritualität, auf einer rationalen Basis. Meine Spiritualität hat zwar einen Einfluß auf mein Denken über Ethik, aber dadurch motiviert ist sie nicht. Daß ich z.B. reinen Anthropozentrismus ablehne, hat auch etwas mit Animismus zu tun; die Überzeugung, daß die nicht-menschliche Natur einen Wert in sich darstellt, ist meines Erachtens jedoch auch “auf atheistisch” denkbar. Ethik ist also schon einmal nicht unbedingt ein zentrales Motiv für mich.

Das Jenseits

Ein weiteres, gern genanntes Motiv ist ja auch die Frage nach dem Leben nach dem Tod. weiterlesen »

Was ich von meiner Spiritualität eigentlich will, Teil I

Der folgende Text lag lange in meinen Entwürfen rum. Ich habe mich jetzt entschieden, einen Dreiteiler daraus zu machen. Es gibt keinen konkreten Anlaß für diesen Text.

In meinem Post Mein Klassikrepertoire und ich (auf ryuu.de) erwähnte ich, daß mein Heidentum nicht in einer Abneigung gegen das Christentum begründet ist, und ich muß zur Klärung dazu sagen: Ich habe keine solche Abneigung. Vielmehr war mir schon in der dritten Klasse klar, daß das Christentum einfach nichts für mich ist. Dazu muß ich vielleicht erwähnen, daß ich auch in einer Umgebung aufgewachsen bin, die vollkommen offen mit alternativen Spiritualitäten umging; meine Eltern versuchten mich nie zu irgendetwas zu erziehen. Höchstens kam ich durch ihre spirituellen Neigungen (beide sind seit den Neunzigern Sannyasins, haben aber schon seit den Achtzigern damit sympathisiert) mit dem einen oder anderen Thema näher in Berührung. Das Christentum war nicht darunter. Es gab daher wenig, wovon ich mich abwenden mußte; das Christentum war nicht darunter, weil es ja nie „meine“ Religion gewesen war.

buche

Trotzdem standen zwei Dinge für mich fest: Ich brauche neben dem faktisch-wissenschaftlichen Weltbild so etwas wie ein spirituelles Weltbild und, mehr noch, eine spirituelle Praxis. weiterlesen »

Julwunderzeit-Verlosung

So, und nun mein Beitrag zur Aktion „Julzeit voller Wunder“: Ich verlose etwas von meiner Musik. Heidnische Lieder, die ich in den letzten Jahren aufgenommen habe. Einige davon habe ich nicht veröffentlicht, meistens, weil es Lieder von anderen Leuten sind, ich sie vorrangig wegen des Spaßes am Aufnehmen aufgenommen habe und ich Copyright-Streß vermeiden wollte. Einige davon habe ich selbst geschrieben, andere sind Chants, die ich schon länger aus heidnischen und hexischen Kreisen kenne. Gemein ist ihnen, daß sie englische Texte haben – ich singe irgendwie lieber in Fremdsprachen und freunde mich bisher nur langsam mit meiner Muttersprache als Sprache zum Singen an.

Hier sind ein paar dieser Lieder:

Wenn ich bis zum Zeitpunkt der Verlosung noch Lieder aufnehme, die irgendwie als heidnisch einzuordnen sind, kommen sie mit auf die CD. weiterlesen »

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