riesencast 009: Die Göttin… der Gott… hurz! – Über heidnische Musik mit Wurzelfrau

Lang lang ist’s her, die letzte Episode des riesencast. Aber dieser Tage habe ich mich mit der Wurzelfrau vors Aufnahmegerät gesetzt. Wir haben eine Stunde lang über heidnische Musik gesprochen – sowohl die Musik, die eins konsumieren kann, als auch über das Selbermachen von Musik zum rituellen Einsatz bzw. über das Singen im Ritual, über das vorhandene Repertoire an Liedern und Chants und über das Projekt Göttinnenklang und sein Ende.

(Und das mit dem Shownotes nachreichen lerne ich auch irgendwann noch.)

Ich und Samhain, dieses Jahr so.

Letztes Jahr konnte ich Samhain ja so halb etwas abgewinnen. Dieses Jahr liege ich mit dem gesamten üblichen Acht-Jahreskreisfeste-Kalender quer, und zwar aus einem Grund, der mit etwas Größerem als dem Festkalender allein zu tun hat, nämlich der Frage: Gibt es so etwas wie general pagan überhaupt? weiterlesen »

Gesegnete Tagundnachtgleiche!

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Ich wünsche Euch einen gesegneten Herbst. Genießt die Ernte und kommt gut in die dunklere Zeit!

Heidnische Praxis IX: Was heißt hier devotional?

In den letzten Monaten hat sich was an meiner Praxis geändert. Die Veränderung kam langsam, fast unbemerkt; aber spätestens seit dem Sommer hat sich etwas bewegt.

Begegne ich anderen Heid_innen, vor allem Asatrú, die Heidentum mehr als ich von überlieferten Quellen her angehen, merke ich, wie intensiv gerade mein Begehren nach intuitiven, emotionalen, experimentellen Zugängen ist. Ich mache mich keine Sorgen, daß darüber das Intellektuelle, die historische Korrektheit verloren gehen könnte; ich weiß, wie stark meine intellektuelle Seite ist. Und durch das Schreiben an meinem Buchprojekt ist sie auch gerade gefordert.

Wenn ich Texte von devotionalen Polytheist_innen lese, berührt mich was: Das will was von mir. Da ist was, das mit mir zu tun hat. weiterlesen »

Podcastempfehlung: Hörbarium

Als ich anfing, den riesencast zu machen, beklagte ich mich darüber, daß es so wenige heidnische Podcasts auf deutsch gibt. Aber jetzt kann ich meine Liste wieder um einen ergänzen, den ich nach der ersten halb gehörten Episode als hörenswert einstufe: das Hörbarium aus Österreich. Ich hoffe, da kommen noch Episoden :)

Heidnische Praxis VIII: Was ist eigentlich ein Ritual?

Ich habe in den letzten Wochen mit einer kleinen Gruppe intensiv ein Ritual für meine Heilsgemeinschaft vorbereitet und es schließlich erfolgreich umgesetzt. Dabei wurden auch einige meiner bisherigen Überzeugungen über mich und Rituale in Frage gestellt – etwa die, daß ich grundsätzlich keine geskripteten Rituale mag; vielleicht ist das eher ein Widerwille, fremde Skripte „aufzuführen“.

Besagtes Ritual wurde fast ohne vertraute Bausteine von Grund auf neu erschaffen. Die Basis waren Orakelarbeit, schamanische Reisen, Brainstorms und viele lange Gespräche unter uns Ritualleitenden.

Mir stellte sich während dieser intensiven Arbeit die Frage: Was ist eigentlich ein Ritual? weiterlesen »

Über Spiritualität reden unter LGBT\*IQ

Im Juni war ich auf dem Femcamp Wien und habe dort unter anderem eine kleine Session über Spritualität gehalten. Das war ziemlich awkward und war so nicht geplant, aber ich habe mich mehr oder weniger mit einer zusammengeschlossen, die aus dem Göttinnenspiri-Spektrum kam und darüber reden wollte. Die anderen Teilnehmenden hatten völlig andere (Nicht)zugänge zum Thema, so daß ich überraschend viel Zeit damit verbrachte, mich zu erklären. Zeit, die dann fürs Reden über Strategien nicht vorhanden war.

Das Ding, über das ich gern geredet hätte: Es gab mal eine feministische Spiritualität in der Frauenbewegung; wie könnte emanzipatorische Spiritualität heute aussehen? weiterlesen »

Aktuelle Befindlichkeit.

In den letzten Wochen beginnen Dinge sich zu verändern: Gerade bin ich mir der Knappheit meiner Zeit sehr bewußt, obwohl ich sie mir frei einteilen kann. Irgendwas hat „Klack“ gemacht und auf einmal ist viel zu tun. Vielleicht ist es die strukturierende Wirkung von Dingen, die ich nicht auch um drei Uhr nachts tun kann – Sport treiben, Musik machen und vor allem: mit anderen Menschen Kontakt pflegen, auf anderen Wegen als im Netz.

Ich verschlinge gerade zwei Bücher: weiterlesen »

Verwurzelung: Eine geführte Meditation

Ich habe letztens eine geführte Meditation geschrieben und sie jetzt einmal aufgenommen. Dies ist mein erster Versuch in Sachen geführte Meditationen – vielleicht gibt es noch was zu verbessern; wenn ja, laßt es mich wissen!

Diese Meditation will im Stehen oder (aufrechten) Sitzen gemacht werden.

Hier ist sie:

Audiophile können hier die Datei im FLAC-Format herunterladen.

Zur Hilf: Die Nornirs Ætt sucht eine barrierefreie Althing-Location.

Heute schreibe ich mal nichts, das nur mich persönlich betrifft, und auch etwas, das ziemlich akut dringlich ist.

Mein geliebter Heid_innenhaufen, die Nornirs Ætt, ist noch immer auf der Suche nach einer Location für unser Althing, unser jährliches, für Gäste offenes Treffen im Sommer, das vom Freitag, 25. bis So., 27. Juli 2014 stattfinden soll.

Und sie muß barrierefrei sein. Seit letztem Jahr gehört eine zu uns, die einen Elektro-Rollstuhl benutzt und ihren (kleinen und pflegeleichten) Begleithund mitbringt, und deswegen fallen die Häuser, in denen wir bisher zu Gast waren, flach. Und bei denen, bei denen wir bisher anfragten, war entweder der Termin nicht mehr frei, oder im Telefonat hieß es dann, daß das Haus doch nicht barrierefrei ist.

„Barrierefrei“ soll für uns in dem Fall heißen: Mindestens der Gruppenraum, ein Schlafzimmer für die Rollifahrerin, ihre Begleitperson und ihren Begleithund, und eine behindertengerechte Toilette müssen mit dem E-Rolli befahrbar und benutzbar sein.

Damit die meisten von uns nicht allzu weit fahren müssen, suchen wir in folgenden Gegenden Deutschlands:

  • Baden-Württemberg
  • Franken
  • Hessen
  • der östliche Teil von Rheinland-Pfalz

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster: Wenn Ihr in (West)Thüringen oder im äußersten Süden von NRW noch was kennt: das könnte auch noch in Ordnung gehen, hängt im Einzelnen vom Haus und seiner Erreichbarkeit ab.

Und das sind die restlichen Eckdaten:

  • Wir rechnen mit bis zu 40 Personen, darunter einige Kinder. Mehrbettzimmer oder sogar Matratzenlager/Schlafsaal sind OK, solange es ein paar Einzel- und/oder Doppelzimmer gibt.
  • Der Preis: Teurer als 15€ pro Person und Übernachtung sollte es nicht sein.
  • Wir sind Selbstversorger.
  • Wir brauchen einen Aufenthaltsraum bzw. Gemeinschaftsraum, der auch groß genug für alle ist.
  • Wir wollen uns die Location nicht mit anderen Gruppen teilen; den Ort für uns zu haben, ist uns sehr wichtig.
  • Wir planen in aller Regel: Anreise freitag nachmittags (meistens kann ab nachmittags jemand kommen, der Rest trudelt im Lauf des Abends ein) bis abends, Abreise sonntag mittags.

Nice to have:

  • eine Feuerstelle sowie Grillmöglichkeit.
  • Außengelände, auf dem wir bei schönem Wetter draußen sitzen und unser Thing abhalten können.
  • Waldrandlage / Alleinlage. Wir kommen zwar auch mit Häusern klar, wo es Nachbarn gibt, aber schöner ist, wenn wir uns keine Gedanken um neugierige Blicke machen müssen und niemanden stören, wenn wir bis spät in die Nacht reden, Musik machen und feiern.
  • Ein ritualgeeigneter Ort im Freien (sprich: groß genug, daß wir uns dort versammeln können, ungestört und nicht von draußen einsehbar) in fußläufiger Entfernung.

Wir gehen mit den uns überlassenen Häusern pfleglich um und hinterlassen sie in der Regel sauberer, als wir sie vorgefunden haben. Und wenn es uns irgendwo gefallen hat, kommen wir vielleicht wieder!

Wer einen konkreten Hinweis hat: Bitte schreibt mir eine Mail! Die Adresse steht im Impressum.

Am dringlichsten ist für uns jetzt, eine Location für diesen Sommer zu finden. Aber auch das nächste Jultreffen (in der Regel das Wochenende vor der Wintersonnenwende) und das nächste Althing (immer am letzten Juli- oder ersten Augustwochenende) kommen bestimmt. Insofern gilt auch da, daß Tips willkommen sind.

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