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	<title>Kommentare zu: Heidentum: Eine ganz persönliche Darstellung</title>
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	<description>ein blog über queer &#38; heidentum</description>
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		<title>Von: thursa</title>
		<link>http://riesenheim.net/2008/10/heidentum-eine-ganz-personliche-darstellung/comment-page-1/#comment-362</link>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 13:12:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://riesenheim.net/?p=21#comment-362</guid>
		<description>&lt;p&gt;Mich überrascht immer wieder, wie reflexhaft das ach so pöhse Christentum thematisiert wird, sobald ich über Heidentum rede.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Haben wir das heute nötig? Sicher, heidnische Spiritualität ist &quot;nonstandard&quot; und kann einer ähnliche Schwierigkeiten einbringen wie offen homosexuell oder polyamourös zu leben: nämlich in dem Moment, wo &quot;gar nicht so gemeinte&quot; christliche Handlungen Bestandteil der bürgerlichen Kultur sind. Aber ist es wirklich nötig, ständig mit dem Finger auf &quot;das Christentum&quot; zu zeigen? Würde es nicht von mehr Größe zeugen, einfach unser Ding zu machen? Ich kann dieses Sich-als-Opfer-Hinstellen, diese Larmoyanz nicht mehr hören.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn ich Kritik an den Handlungen und Lehren von Christen (nicht pauschal an &quot;dem Christentum&quot;) übe, dann tue ich das nicht als Heidin. Ich mache das als eine, die sich um Menschenrechte Gedanken macht. Meine Kritik trifft oft genug genauso eine Interpretation von Heidentum, die eine allzu dogmatische, romantisierte Vorstellung von &quot;der Natur&quot; hat.
Wenn ich an der unaufgedeckten Normativität christlicher Handlungen (wie oben angesprochen) Anstoß nehme, dann weiß ich mich damit in guter atheistischer Gesellschaft und es geht mir nicht nur um meine Freiheit von anderer Leute Religion, sondern genauso sehr um die anderer Menschen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was jetzt die Christianisierung angeht - ich glaube nicht, daß das so einfach auf die Gleichung &quot;Feuer und Schwert&quot; zu bringen ist. Und &quot;Umerziehung&quot; würde ja voraussetzen, daß es vorher eine &quot;eigentlichere&quot; Kultur gegeben hätte - etwas, das ich bezweifle. Kulturen verändern sich nun mal und sind keine Naturgewächse.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich verstehe auch nicht, worauf Du mit dem Kartenspiel hinaus willst.
Und überhaupt: Du romantisierst IMHO die Germanen ganz kräftig, und das kann ich nicht ab.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<div>
                 <div class="flattrcomments_button_class" id="flattrcomments_button_id-1" style="float: left;"><a class="FlattrButton"  style="display:none;" title="riesenheim &laquo; thursa (#362)" href="http://riesenheim.net/2008/10/heidentum-eine-ganz-personliche-darstellung/comment-page-1/?comment_author_hash=4bd5fde898dc4b6f06b856d9664410b2&#038;comment_num=362#comment-362" rev="flattr;uid:ryuu;tags:blog,wordpress,comment,plugin,flattr;category:text;" lang="de_DE">Mich+%C3%BCberrascht+immer+wieder%2C+wie+reflexhaft+das+ach+so+p%C3%B6hse+Christentum+thematisiert+wird%2C+sobald+ich+%C3%BCber+Heidentum+rede.Haben+wir+das+heute+n%C3%B6tig%3F+Sicher%2C+heidnische+Spiritualit%C3%A4t+ist+nonstandard+und+kann+einer+%C3%A4hnliche+Schwierigkeiten+einbringen+wie+offen+homosexuell+oder+polyamour%C3%B6s+zu+leben%3A+n%C3%A4mlich+in+dem+Moment%2C+wo+gar+nicht+so+gemeinte+christliche+Handlungen+Bestandteil+der+b%C3%BCrgerlichen+Kultur+sind.+Aber+ist+es+wirklich+n%C3%B6tig%2C+st%C3%A4ndig+mit+dem+Finger+auf+das+Christentum+zu+zeigen%3F+W%C3%BCrde</a></div>
                 <div><p></p><p>Mich überrascht immer wieder, wie reflexhaft das ach so pöhse Christentum thematisiert wird, sobald ich über Heidentum rede.</p>

<p>Haben wir das heute nötig? Sicher, heidnische Spiritualität ist &#8220;nonstandard&#8221; und kann einer ähnliche Schwierigkeiten einbringen wie offen homosexuell oder polyamourös zu leben: nämlich in dem Moment, wo &#8220;gar nicht so gemeinte&#8221; christliche Handlungen Bestandteil der bürgerlichen Kultur sind. Aber ist es wirklich nötig, ständig mit dem Finger auf &#8220;das Christentum&#8221; zu zeigen? Würde es nicht von mehr Größe zeugen, einfach unser Ding zu machen? Ich kann dieses Sich-als-Opfer-Hinstellen, diese Larmoyanz nicht mehr hören.</p>

<p>Wenn ich Kritik an den Handlungen und Lehren von Christen (nicht pauschal an &#8220;dem Christentum&#8221;) übe, dann tue ich das nicht als Heidin. Ich mache das als eine, die sich um Menschenrechte Gedanken macht. Meine Kritik trifft oft genug genauso eine Interpretation von Heidentum, die eine allzu dogmatische, romantisierte Vorstellung von &#8220;der Natur&#8221; hat.
Wenn ich an der unaufgedeckten Normativität christlicher Handlungen (wie oben angesprochen) Anstoß nehme, dann weiß ich mich damit in guter atheistischer Gesellschaft und es geht mir nicht nur um meine Freiheit von anderer Leute Religion, sondern genauso sehr um die anderer Menschen.</p>

<p>Was jetzt die Christianisierung angeht &#8211; ich glaube nicht, daß das so einfach auf die Gleichung &#8220;Feuer und Schwert&#8221; zu bringen ist. Und &#8220;Umerziehung&#8221; würde ja voraussetzen, daß es vorher eine &#8220;eigentlichere&#8221; Kultur gegeben hätte &#8211; etwas, das ich bezweifle. Kulturen verändern sich nun mal und sind keine Naturgewächse.</p>

<p>Ich verstehe auch nicht, worauf Du mit dem Kartenspiel hinaus willst.
Und überhaupt: Du romantisierst IMHO die Germanen ganz kräftig, und das kann ich nicht ab.</p>
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		<title>Von: charlyP</title>
		<link>http://riesenheim.net/2008/10/heidentum-eine-ganz-personliche-darstellung/comment-page-1/#comment-361</link>
		<dc:creator>charlyP</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 20:11:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Nach über 1000 Jahren kulturelle und religiöse Umerziehung ist es schwierig jemanden objektiv zu erklären, dass die so genannten Heiden von den Christen verfolgt und zum Christentum gezwungen wurden. Dabei bin ich persönlich davon überzeugt, das Christus schon extrem wichtig und richtig war und für viele auch immer noch ist. 
Die Frage ob Heidentum oder Christentum richtig oder falsch ist stellst sich nicht, denn hätten die Franken die Sachsen nicht zwangs- christianisiert hätten, wäre vielleicht die Geschichte von Christus und seine Worte freiwillig mit angenommen worden.
Ich darf gar nicht darüber nachdenken, welch enorme Kultur daraus entstanden wäre. Der Bezug zur Natur und die Verbindung mit allen Elementen und Erden und dazu eine neue Erkenntnis. 
ZU allem Überfluss musste dieser schwachköpfige Type mit dem steifen linken Arm auch noch dummes Zeug unvollständig und falsch über Germanen verbreiten. Alleine die Bezeichnung Germane zu verwenden ist falsch, da sie von den Römern benutzt wurde um einen Namen für ein Volk mit dem selben überwiegend selben Glauben zu finden. Im Rückblick auf unsere Vorfahren kann ich gar nicht nachvollziehen, wo dieser Geisteskranke so einen Blödsinn her hatte??&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz sicher ist, das die Zeit der Katholiken seit dem Frankenkönig Karl  gezeigt hat, wie Religion missbraucht wird um Macht zu ergreifen, Menschen zu unterdrücken und auch zu missbrauchen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die jemals in der Bibel gelesen haben, die sie selber für diese Religion angepasst haben. 
Kein &quot;Heide&quot; würde so brutal mit Mitmenschen, Natur und anderen Umwelten umgehen. Es wird auch in der Geschichte meistens auf die Gewalt der &quot;Germanen&quot; hingewiesen und nicht auf deren Frieden. 
Leider aber auch wird heute das &quot;Heidentum&quot; Missbraucht, vor Chr. und auch bis 800 n. Chr. hat es keine Kartenspiele gegeben und das Wissen wurde auch nicht genutzt um Menschen zu besiegen und zu unterdrücken, sondern um eine Einheit mit den andern Naturelementen zu finden. Denn unsere Vorfahren waren sich noch bewusst, das es nicht &quot;die Natur&quot; gab, da sie sich als ein Teil von ihr sahen.&lt;/p&gt;
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		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach über 1000 Jahren kulturelle und religiöse Umerziehung ist es schwierig jemanden objektiv zu erklären, dass die so genannten Heiden von den Christen verfolgt und zum Christentum gezwungen wurden. Dabei bin ich persönlich davon überzeugt, das Christus schon extrem wichtig und richtig war und für viele auch immer noch ist. 
Die Frage ob Heidentum oder Christentum richtig oder falsch ist stellst sich nicht, denn hätten die Franken die Sachsen nicht zwangs- christianisiert hätten, wäre vielleicht die Geschichte von Christus und seine Worte freiwillig mit angenommen worden.
Ich darf gar nicht darüber nachdenken, welch enorme Kultur daraus entstanden wäre. Der Bezug zur Natur und die Verbindung mit allen Elementen und Erden und dazu eine neue Erkenntnis. 
ZU allem Überfluss musste dieser schwachköpfige Type mit dem steifen linken Arm auch noch dummes Zeug unvollständig und falsch über Germanen verbreiten. Alleine die Bezeichnung Germane zu verwenden ist falsch, da sie von den Römern benutzt wurde um einen Namen für ein Volk mit dem selben überwiegend selben Glauben zu finden. Im Rückblick auf unsere Vorfahren kann ich gar nicht nachvollziehen, wo dieser Geisteskranke so einen Blödsinn her hatte??</p>

<p>Ganz sicher ist, das die Zeit der Katholiken seit dem Frankenkönig Karl  gezeigt hat, wie Religion missbraucht wird um Macht zu ergreifen, Menschen zu unterdrücken und auch zu missbrauchen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die jemals in der Bibel gelesen haben, die sie selber für diese Religion angepasst haben. 
Kein &#8220;Heide&#8221; würde so brutal mit Mitmenschen, Natur und anderen Umwelten umgehen. Es wird auch in der Geschichte meistens auf die Gewalt der &#8220;Germanen&#8221; hingewiesen und nicht auf deren Frieden. 
Leider aber auch wird heute das &#8220;Heidentum&#8221; Missbraucht, vor Chr. und auch bis 800 n. Chr. hat es keine Kartenspiele gegeben und das Wissen wurde auch nicht genutzt um Menschen zu besiegen und zu unterdrücken, sondern um eine Einheit mit den andern Naturelementen zu finden. Denn unsere Vorfahren waren sich noch bewusst, das es nicht &#8220;die Natur&#8221; gab, da sie sich als ein Teil von ihr sahen.</p>
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