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		<title>&#220;bersetzung in Arbeit&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[hinter den Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; nein, nicht von Texten: In diesem Fall des Wordpress-Themes dieser Seite. Auf einer Seite in deutscher Sprache ist es doch sch&#246;n, wenn auch das Theme deutschsprachig ist&#8230; und auf dieser Seite hier mache ich meine ersten Schritte damit. Ich habe mich in den letzten Wochen mit php-Dateien, i18n, poedit und &#228;hnlichen Dingen auseinandergesetzt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; nein, nicht von Texten: In diesem Fall des Wordpress-Themes dieser Seite. Auf einer Seite in deutscher Sprache ist es doch sch&#246;n, wenn auch das Theme deutschsprachig ist&#8230; und auf dieser Seite hier mache ich meine ersten Schritte damit. Ich habe mich in den letzten Wochen mit php-Dateien, i18n, poedit und &#228;hnlichen Dingen auseinandergesetzt und auch einmal kurz die comments.php zerschossen gehabt (gut, da&#223; ich noch die urspr&#252;ngliche Version auf meiner Festplatte hatte). Au&#223;erdem bin ich immer noch nicht davon weg, <a href="http://riesenheim.net/txp/">Blog</a> und Hauptseite zusammenf&#252;hren und das Ganze auf txp migrieren zu wollen&#8230; mal sehen. Erst einmal will ich daf&#252;r ein h&#252;bsches Template entwickeln, denn das txp-default-Template ist nicht wirklich sch&#246;n und vorgefertigt soll es dann auch nicht sein.<br />
Langer Rede kurzer Sinn: Bitte seid nicht irritiert, wenn hier in n&#228;chster Zeit sprachlich gesehen babylonische Zust&#228;nde herrschen <img src='http://riesenheim.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Was mich LARPer letztens lehrten</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 18:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[paradigmata]]></category>
		<category><![CDATA[rekonstruktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztens stie&#223; ich auf dieses geniale Video:

Auch wenn das recht eindeutig eine Parodie ist, es brachte mich zum Denken.
Was w&#228;re denn, wenn mensch, statt die Sprache der Na’vi zu lernen (obwohl Sprache &#8211; schon in der Grammatik &#8211; Weltbild reflektiert) und sich blau anzumalen, versuchte, die Denkweise dahinter zu verstehen
- und dieses Weltbild und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens stie&#223; ich auf dieses geniale Video:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/yk2vR8w2sjc&amp;hl=en_GB&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/yk2vR8w2sjc&amp;hl=en_GB&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch wenn das recht eindeutig eine Parodie ist, es brachte mich zum Denken.</p>
<p>Was w&#228;re denn, wenn mensch, statt die Sprache der Na’vi zu lernen (obwohl Sprache &#8211; schon in der Grammatik &#8211; Weltbild reflektiert) und sich blau anzumalen, versuchte, die Denkweise dahinter zu verstehen<br />
- und dieses Weltbild und die Mentalit&#228;t mehr oder weniger versuchsweise, im Sinne dessen, was unter Chaosmagiern als <em>paradigm piracy</em> bekannt ist, zu adoptieren? Bei <em>Avatar</em> &#8211; eine Fiktion, die ziemlich eng in den Beschr&#228;nkungen des Vorstellungsverm&#246;gens von Hollywoodfilmemachern bleibt &#8211; m&#252;&#223;te das noch ziemlich leicht fallen. <span id="more-101"></span><br />
Welcher Geist steckt hinter &#8220;Ich sehe dich&#8221; und &#8220;Ich fliege mit dir?&#8221; Wie f&#252;hlt es sich an, mit B&#228;umen und Tieren eine empathische Verbindung einzugehen? (Wobei es in <em>Avatar</em> immer nur um Tiere geht, die Na&#8217;vi beistehen: nicht andersherum.) Wie w&#252;rden wir leben mit der Gewi&#223;heit, da&#223; die, die vor uns waren, nicht einfach &#8220;weg&#8221; sind, da&#223; wir noch immer mit ihnen kommunizieren k&#246;nnen, da&#223; sie im Bewu&#223;tsein des Gro&#223;en Ganzen weiterleben &#8211; und wenn wir unser &#214;kosystem tats&#228;chlich, ernsthaft und konsequent als beseeltes lebendes Wesen betrachten w&#252;rden? Wie f&#252;hlt es sich an, einen Heimatbaum zu haben, der unersetzbar ist, nicht beliebig ausgetauscht werden kann?</p>
<p>LARP ist Theater, ist Spa&#223;, ist Tun-als-Ob. Genau das macht f&#252;r mich seinen Reiz aus. Im Spiel selbst, als Teilnehmer, ist kaum etwas l&#228;cherlich &#8211; weil es momentan, im Kontext des Spiels, eine Bedeutung gewinnt: wenn mich jemand mit einem Softball beschmei&#223;t und &#8220;Feuerball&#8221; ruft, ist das f&#252;r Au&#223;enstehende l&#228;cherlich, f&#252;r mich, wenn ich in der Rolle &#8220;drin&#8221; bin, nicht &#8211; weil es in der Rolle Konsequenzen hat, die ich ausagiere, was mit einer gewissen Identifikation glaubw&#252;rdiger ist und auch einfach mehr Spa&#223; macht. Wenn mich jemand in der U-Bahn mit einem Softball bewirft, dann halte ich ihn f&#252;r gaga. LARP fokussiert sich auf das, was physisch dargestellt werden kann – die Geisteshaltungen dahinter interessieren die meisten wohl h&#246;chstens unter dem Gesichtspunkt der glaubw&#252;rdigen Darstellung.<br />
Meine Art von flexibler Gestaltung von Paradigmata geht, wie aus meinen Fragen von oben hervorgeht, &#8220;vom anderen Ende&#8221; an die Sache heran. Zwar kann ich auch eine rituelle Form nehmen und probieren, ob sie f&#252;r mich funktioniert; wichtiger ist aber das &#8220;Innenleben&#8221;: Mentalit&#228;t und Weltbild. Und um wiederum an diese (und nicht die verzerrte R&#252;ckw&#228;rtsprojektion, die uns Nationalisten etwa von vorchristlichen eruop&#228;ischen Kulturen servieren wollen) zu kommen, ist es sehr hilfreich, sich nicht nur mit den f&#252;r uns immer interpretationsbed&#252;rftigen Quellen, sondern auch mit der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion auseinanderzusetzen.</p>
<p>Paradigm Piracy, das bewu&#223;te “Adoptieren” von Weltbildern, zwischen denen ich je nach Kontext hin und her schalte oder die parallel existieren k&#246;nnen, ist eine Sache, die ich selbst nicht willentlich praktiziere; aber sie schlie&#223;t Ernsthaftigkeit und Verbindllichkeit nicht aus. Was sie aber per definitionem ausschlie&#223;t, ist: Ausschlie&#223;lichkeiten, Verbissenheit, Fundamentalismus, buchst&#228;bliche Interpretation von &#8220;heiligen Schriften&#8221;, die “eine Wahrheit”. In diesem Sinne war sie etwas sehr wichtiges f&#252;r mich und war die Bedingung, da&#223; mein Polytheismus &#252;berhaupt anfangen konnte zu funktionieren.<br />
Da&#223; meine Spiritualit&#228;t heute so ticken kann, wie sie tickt, liegt an ein paar weiteren Grunds&#228;tzen:</p>
<ul>
<li>Ob etwas &#8220;wahr&#8221; und &#8220;beweisbar&#8221; ist, z&#228;hlt in gewissen Zusammenh&#228;ngen nicht, sondern: ob es n&#252;tzlich und poetisch ist, ob es mir <em>in diesem Zusammenhang</em> weiterhilft.</li>
<li>damit zusammenh&#228;ngend: <em>suspension of disbelief</em>: wo ich mich auf ein alternatives Weltbild einlasse, stelle ich das in unserer Gesellschaft dominante Paradigma solange zur&#252;ck, und das kann ich dank</li>
<li>klarer Grenzen zwischen den Realit&#228;ten. Deshalb ist es mir z.B. wichtig, da&#223; Rituale einen klaren Anfang und ein klares Ende haben. Das kann durch so einfache Dinge hergestellt werden wie da&#223; ich einmal um den Raum gehe und rassele. Und last not least:</li>
<li>wei&#223; ich, wann welches Paradigma das angemessene ist.</li>
</ul>
<p>&#8220;Aus einem Gu&#223;&#8221; ist mein Weltbild schon lange nicht mehr, bzw. war es nie. Ich wei&#223;, da&#223; es l&#252;ckenhaft, bisweilen in sich widerspr&#252;chlich ist. Das ist auch das sogenannte naturwissenschaftliche Weltbild, das ist wohl jedes Weltbild. Meine Weltbilder sind, so mein Gef&#252;hl, hinreichend tragf&#228;hig und erkl&#228;ren mir genug, da&#223; ich mein Leben gr&#246;&#223;tenteils sinnvoll deuten kann. Und das ist eine St&#228;rke: denn mit einem widerspruchsfreien, l&#252;ckenlosen Weltbild zu leben, hie&#223;e f&#252;r mich in letzter Konsequenz, fundamentalistisch-rechthaberisch-lernunf&#228;hig bis paranoid zu sein und in einer Welt ohne Geheimnis, Tr&#228;ume und Poesie zu leben.</p>
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		<title>Arun-Verlag, revisited, oder: Warum ich Jenny Blains &#8220;seidhr&#8221; nicht rezensiere</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 05:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[arun]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich dieses Buch empfehlen, ganz ausdr&#252;cklich das englische Original: das aus einem bestimmten Grund, um den es gleich geht.
Dann fiel mir ein: Viele werden die deutsche &#220;bersetzung haben wollen.
Und bei einem Verlag landen, der mich &#228;rgert. Was nicht an der Qualit&#228;t der Arbeit liegt, im Gegenteil: Arun, bei denen Blains Buch erschienen ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich dieses Buch empfehlen, ganz ausdr&#252;cklich das englische Original: das aus einem bestimmten Grund, um den es gleich geht.<br />
Dann fiel mir ein: Viele werden die deutsche &#220;bersetzung haben wollen.<br />
Und bei einem Verlag landen, der mich &#228;rgert. Was nicht an der Qualit&#228;t der Arbeit liegt, im Gegenteil: Arun, bei denen Blains Buch erschienen ist, macht eigentlich gute Verlagsarbeit und nimmt sich einiger Themen an, die man sonst auf dem deutschen Buchmarkt schwer findet. Was mich an Arun &#228;rgert, ist der politische Beigeschmack, der da nicht weggehen will. <span id="more-95"></span>Fr&#252;her einmal war das Verlagsprogramm recht eindeutig zweigleisig: rechtslastige Publikationen neben sch&#246;n aufgemachten B&#252;chern zu Schamanismus und Naturreligion, dazwischen einige subtil angebr&#228;unte Sachen wie &#8220;Geweihte N&#228;chte&#8221;. (<a href="http://www.derhain.de/GeweihteNaechteUlbrichRezension0702.html">Hier</a> eine Rezension von Matthias Wenger.) Die eindeutig rechten Schriften sind mittlerweile aus dem Programm verschwunden, und Ulbrich <a href="http://www.rabenclan.de/index.php/Magazin/LucasCorsoArun04">stellt sich gern als gel&#228;utert hin</a>. Dabei scheint mir, da&#223; seine B&#252;cher auch nach der S&#228;uberung des Verlagsprogramms von offensichtlich faschistischen Denkern nach wie vor von biologistischem und (kultur)rassistischem Gedankengut beladen sind.</p>
<p>Lese ich n&#228;mlich die Ank&#252;ndigungen wie folgende:</p>
<blockquote><p>Angefangen bei der Familiengr&#252;ndung &#252;ber das Bekenntnis des Mannes zu Frau und Kind, b&#252;rsten die Autoren kr&#228;ftig gegen den Zeitgeist der schlappen verantwortungslosen M&#228;nner, der alleinerziehenden M&#252;tter und der verlorenen Kinder, eben der &#8220;vaterlosen Gesellschaft&#8221;, wie der Spiegel es einmal provokativ titelte.<br />
&#8220;Dein Name sei &#8230;&#8221; ist ein ebenso unkonventionelles wie unzeitgem&#228;&#223;es Pl&#228;doyer f&#252;r kinderreiche Familien als Grundlage starker Clans und Gemeinschaften sowie f&#252;r Charakterbildung, menschliches Wachstum und Spiritualit&#228;t. [<a href="http://www.amazon.de/Dein-Name-sei-Zeremonien-Namensgebung/dp/3935581149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1266621904&#038;sr=8-1">Quelle</a>]</p></blockquote>
<p>- dann habe ich einen Verdacht: Ohne braune Kennw&#246;rter zu nennen, werden hier etwa vorhandene reaktion&#228;re Impulse bedient, werden geschickt Negativ-Schlagworte eingesetzt, &#8220;unzeitgem&#228;&#223;&#8221; und &#8220;unkonventionell&#8221; habe ich mittlerweile als Worte kennengelernt, mit denen sich Neurechte gern schm&#252;cken. Will sagen: da lese ich heterosexistischen Antimodernismus der schlimmsten Sorte. Amazon-Rezensionen anderer B&#252;cher aus seiner Feder (etwa <a href="http://www.amazon.de/review/R1NU4CFLVAASV0/ref=cm_cr_rdp_perm">diese</a> und <a href="http://www.amazon.de/review/R2LB2PTCEFUO6C/ref=cm_cr_rdp_perm">diese</a>) legen nahe, da&#223; es sich nicht um einen Einzelfall handelt, der nur dieses Werk betrifft.</p>
<p>Wenn Ulbrich jetzt irgendein relativ unbedeutender Autor unter vielen anderen eines Verlages w&#228;re, w&#252;rde mich die Situation nicht so kratzen &#8211; ich k&#246;nnte einfach seine Werke umgehen. Aber: Ihm geh&#246;rt der Laden. Und er kolonisiert die deutschsprachige heidnische Literatur bis zum Gehtnichtmehr.<br />
Es scheint mir daher an der Zeit, da&#223; mensch Ulbrich und Arun noch einmal genau unter die Lupe nimmt. Was zu tun ich mir hiermit vornehme &#8211; nach meinem Buchprojekt. Oder wi&#223;t Ihr von jemandem, der es in den letzten drei, vier Jahren schon getan hat?</p>
<p>Disclosure: Ich besitze drei B&#252;cher aus dem Hause Arun. Alle: entweder geschenkt, ertauscht oder (in einem Fall) billig einer Freundin abgekauft. Ob ich irgendwann mal eine Ausnahme mache und von denen regul&#228;r ein Buch kaufen werde? Ich halte es f&#252;r sehr unwahrscheinlich.<br />
<em>The nine worlds of seid magic</em> werde ich mir eines Tages vielleicht kaufen. <strong>Im englischen Original</strong>, das bei Routledge erschienen ist &#8211; ich denke, das ist ein Verlag, dem man schon eher trauen kann. Auf deutsch hatte ich es aus der Bibliothek geliehen. (Im Berliner Bibliotheksverbund gibt es recht viel aus deren Verlagsprogramm zu leihen &#8211; was einerseits viele Leute kosteng&#252;nstig bis -neutral an B&#252;cher wie &#8220;Geweihte N&#228;chte&#8221; kommen l&#228;&#223;t, andererseits mir auch erm&#246;glicht, meine Recherchen &#252;ber diesen Verlag zu betreiben, ohne da&#223; er an mir verdienen mu&#223;.)</p>
<p>In der Zwischenzeit w&#252;nsche ich mir, andere Verlage w&#252;rden es wagen, die Themen Schamanismus, europ&#228;ische Spiritualit&#228;t und germanische Kultur beherzt anzugehen. Ohne Weichsp&#252;lerei, ohne Versch&#228;mtheiten hinsichtlich des Germanischen, aber auch ohne Glorifizierung der Vergangenheit, ohne romantisiertes Naturbild, reaktion&#228;re Bildlichkeiten und ohne Biologismus. Daf&#252;r mit einer um Akkuratheit bem&#252;hten Rezeption von Arch&#228;ologie, Geschichte und Sprachwissenschaft. Denn als ich letztens in der esoterischen Buchhandlung meines Vertrauens war, fand ich wenig zu Naturreligion und Schamanismus und davon nur weniges, das nicht aus dem besagten Verlag kam.<br />
Kurz: Ich w&#252;nschte, jemand w&#252;rde Arun Konkurrenz machen. Und das kann ich momentan nicht &#8211; ich bin keine Verlagskauffrau.</p>
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		<title>Gelesen: Luisa Francia, Zaubergarn.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Luisa Francia]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Magie, das ist der Paukenschlag zum Auftakt dieses kleinen B&#228;ndchens, ist keine erlernbare Technik. Magie ist f&#252;r Luisa Francia Kommunikation mit allen Wesen &#252;ber das hinaus, von dem uns die Wissenschaft erz&#228;hlen will, es sei m&#246;glich und vern&#252;nftig. Immer wieder dreht sich das schmale B&#228;ndchen um Singen und H&#246;ren, Sprache und Wirklichkeit, um das gelassene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magie, das ist der Paukenschlag zum Auftakt dieses kleinen B&#228;ndchens, ist keine erlernbare Technik. Magie ist f&#252;r Luisa Francia Kommunikation mit allen Wesen &#252;ber das hinaus, von dem uns die Wissenschaft erz&#228;hlen will, es sei m&#246;glich und vern&#252;nftig. Immer wieder dreht sich das schmale B&#228;ndchen um Singen und H&#246;ren, Sprache und Wirklichkeit, um das gelassene Entdecken des Wissens, das sich aus der immer schon dagewesenen Verbindung mit dem Rest des Universums &#8211; vom menschlichen Gegen&#252;ber &#252;ber die Heilpflanze bis zum Virenstamm &#8211; ergibt. Immer geht es um das Finden des Eigenen, nie um die Einweihung in irgendeine h&#246;here Wahrheit, wie es Francia &#252;berhaupt wunderbar gelingt, der &#252;blichen Metaphorik der Esoterik aus dem Weg zu gehen. Hier mu&#223; nichts erarbeitet werden, frau mu&#223; nichts entwickeln oder trainieren: es ist alles immer schon da, auf die Langsamkeit, die Stille, das Einlassen auf die feine Wahrnehmung, die Gelassenheit, ja auch: das Nicht-Tun kommt es an.<br />
Den letzten Teil des Buches nehmen drei kurze Neu-Erz&#228;hlungen von M&#228;rchen (zu Tr&#228;nen ger&#252;hrt hat mich das erste, &#8220;Die Geschichte vom K&#246;nig und der wilden Frau&#8221;) und Ritualfotos von Inea Gukema ein.<br />
Wie gewohnt bewegt sich Luisa Francia assoziativ von einem Ph&#228;nomen zum n&#228;chsten und umkreist das zentrale Thema eines jeden Kapitels mehr, als es in einer linearen Abfolge zu er&#246;rtern. Ich habe dieses Buch an wenigen Abenden gelesen, es liest sich leicht und doch nicht substanzlos; eine wunderbar poetische, nahrhafte Ermutigung zum Spinnen der eigenen Wirklichkeit.</p>
<p>Luisa Francia: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3881041907?ie=UTF8&#038;tag=camilkutznsch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3881041907">Zaubergarn</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=camilkutznsch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3881041907" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. M&#252;nchen: Frauenoffensive, 1989.</p>
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		<title>Beitr&#228;ge zum Buchprojekt: Fristverl&#228;ngerung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 14:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[buchprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe meinen Aufruf, Beitr&#228;ge f&#252;r mein Buchprojekt zu leisten, hier am 5. Juli eingestellt. Vielleicht hat er noch nicht genug Leute erreicht, jedenfalls habe ich bisher erst wenige Zusagen f&#252;r Beitr&#228;ge bekommen. Darum verl&#228;ngere ich jetzt ein weiteres Mal die Frist f&#252;r Zusagen bis zum 21.12.2009. Deadline f&#252;r die Beitr&#228;ge ist dann der 2.2.2010. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meinen Aufruf, Beitr&#228;ge f&#252;r mein Buchprojekt zu leisten, hier am 5. Juli eingestellt. Vielleicht hat er noch nicht genug Leute erreicht, jedenfalls habe ich bisher erst wenige Zusagen f&#252;r Beitr&#228;ge bekommen. Darum verl&#228;ngere ich jetzt ein weiteres Mal die Frist f&#252;r Zusagen bis zum 21.12.2009. Deadline f&#252;r die Beitr&#228;ge ist dann der 2.2.2010. Traut Euch!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Call for Contributions: Queere Spiritualit&#228;t abseits der etablierten Religionen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 08:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[transsexuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Vorhaben, ein Buch &#252;ber/von/f&#252;r queers auf naturspirituellen Wegen zu schreiben bzw. herauszubringen.
Warum? Ich habe den Eindruck, die &#246;ffentliche Debatte in der queeren Community &#252;ber Religion/Spiritualit&#228;t ist dominiert a) &#252;berhaupt von den etablierten Religionen, b) besonders seit 9/11 vom Reden &#252;ber Diskriminierung und (nicht nur islamischen) Fundamentalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Vorhaben, ein Buch &#252;ber/von/f&#252;r queers auf naturspirituellen Wegen zu schreiben bzw. herauszubringen.</p>
<p>Warum? Ich habe den Eindruck, die &#246;ffentliche Debatte in der queeren Community &#252;ber Religion/Spiritualit&#228;t ist dominiert a) &#252;berhaupt von den etablierten Religionen, b) besonders seit 9/11 vom Reden &#252;ber Diskriminierung und (nicht nur islamischen) Fundamentalismus und c) besonders im Fall von Christentum, Islam und Judentum von Apologetik, d.h. von einer theologischen Rechtfertigung der Homosexualit&#228;t (auch wenn einzelne christliche Autoren<sup class='footnote'><a href='#fn-77-1' id='fnref-77-1'>1</a></sup> diese Verengung kritisieren). Die Option, Spiritualit&#228;t selbst zu gestalten, sowie alternative spirituelle Wege werden kaum wahrgenommen, und f&#252;r viele queers scheint die einzig praktikable Haltung zu sein, Religion &#8211; und in einer weitverbreiteten Verwechslung auch alles Spirituelle &#8211; abzulehnen, um Ausgrenzung oder moralischem Abqualifiziertwerden zu entgehen.<sup class='footnote'><a href='#fn-77-2' id='fnref-77-2'>2</a></sup> Dabei beschreiben mehrere Autoren auch eine tiefe Sehnsucht von Lesben und Schwulen nach einer gelebten Spiritualit&#228;t.</p>
<p>In den Bereichen der alternativen Spiritualit&#228;t, sollte man meinen, ist es behaglicher f&#252;r Schwule und Lesben. Doch hier herrschen oft genauso heteronorme Bilder, feministische Positionen wie die von Starhawk oder Luisa Francia erscheinen nicht mehr so salonf&#228;hig, wie sie in den 80ern vielleicht einmal waren. Zwar werden Lesben und Schwule weitgehend akzeptiert, doch mir ist auch der Fall bekannt, da&#223; eine Frau mit transsexueller Vergangenheit aus einer dianischen Gemeinschaft ausgeschlossen wurde.<br />
Zudem: zwischen &#8220;ich werde nicht verteufelt&#8221; und &#8220;meine Spiritualit&#228;t bzw. meine spirituelle Gemeinschaft wird mir in vollem Umfang gerecht&#8221; (indem z.B. nicht auf heteronormativen Symbolen bestanden wird oder indem meine queeren Bed&#252;rfnisse ganz selbstverst&#228;ndlich genauso im Zentrum ritueller Aufmerksamkeit stehen d&#252;rfen wie heterosexuelle) liegen Welten. Gerade im naturspirituellen Bereich, scheint mir, hei&#223;en zwei markante, aber bei weitem nicht die einzigen Fallen Biologismus und naiver Naturbegriff. </p>
<p>Ich m&#246;chte zeigen, wie spirituelle Wege abseits der etablierten Religionen aussehen k&#246;nnen, die queers gerecht werden. Da ich mich nicht auf zu fremdes Terrain begeben mag UND da ich denke, da&#223; sonst leicht ein mehrb&#228;ndiger W&#228;lzer daraus w&#252;rde, begrenze ich die Thematik auf den naturspirituellen Bereich.</p>
<p>Ich habe mich dazu entschlossen, dieses Buch nicht als Monographie zu gestalten. Denn: ich m&#246;chte darauf hinweisen, da&#223; es viele verschiedene &#8220;richtige&#8221; Wege gibt. Jede/r mu&#223;, denke ich, seinen/ihren Weg selbst<br />
finden. <strong>Doch B&#252;cher k&#246;nnen, neben der Begegnung mit anderen Menschen, Internetseiten etc. wichtige Landkarten und Kompasse sein.</strong> Und um dieser Vielfalt der Wege gerecht zu werden, m&#246;chte ich viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen lassen, alte und junge, schwule, bi- und transsexuelle, lesbische, SMer oder total vanille, Single oder in Langzeitbeziehung lebend, schon lange auf einem Pfad unterwegs oder erst seit kurzer Zeit in diese Richtung schnuppernd, solitary oder einer Gemeinschaft zugeh&#246;rig, und vor allem der verschiedensten naturspirituellen Pr&#228;gungen.</p>
<p><strong>So, und nun der Aufruf:</strong><br />
Ich suche Menschen, die sich als queer und naturspirituell bzw. naturreligi&#246;s (Hexe/HeidIn/SchamanIn/freifliegend&#8230; etc.) definieren und Lust haben, einen Beitrag zu einem solchen Buch zu schreiben. Ich denke zuerstmal an non-fiction-Beitr&#228;ge zwischen 5 und 20 Seiten L&#228;nge (wenn man eine Normseite von 2100 Zeichen zugrunde legt, w&#228;ren das zwischen 10200 und 42000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Absatzmarken). Inhaltlich lasse ich Euch freie Hand, falls notwendig, habe ich einen kleinen Fragenkatalog zur Anregung (den gibt es auf Wunsch per e-mail). Wichtig ist mir nur, da&#223; der Beitrag erkennbar mit dem Feld &#8220;Naturspiritualit&#228;t/Naturreligion und/vs. queer&#8221; zu tun hat.</p>
<p>Eine einzige Einschr&#228;nkung: Ich behalte mir vor, im Zweifelsfall nein zu einem Beitrag zu sagen &#8211; z.B. wenn die &#252;blichen Verd&#228;chtigen (Nationalismus, Rassismus, Sexismus, angebr&#228;unter Kram) drin enthalten sind.</p>
<p><strong>Was gibt&#8217;s daf&#252;r?</strong><br />
Meine ewige Dankbarkeit und &#8211; je nach Resonanz &#8211; Ruhm und Anerkennung <img src='http://riesenheim.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich habe noch nicht entschieden, wie, bei welchem Verlag oder Print-on-Demand-Service das Buch ver&#246;ffentlicht wird. Dementsprechend kann ich auch noch nichts zu sonstigen Modalit&#228;ten sagen.</p>
<p>Wer Lust hat beizutragen, m&#246;ge sich bitte bis <del datetime="2009-08-10T15:54:00+00:00">zum 15. August 2009</del> Samhain (31.10.2009) bei mir (Kontakt siehe Impressum) melden. Toll w&#228;re, wenn die Beitr&#228;ge bis <del datetime="2009-08-10T15:54:00+00:00">Samhain (31.10.09)</del> Ende des Jahres, sp&#228;testens aber zu Imbolc 2010 in Sack und T&#252;ten w&#228;ren!</p>
<p>Ich bin dankbar, wenn Ihr diesen Aufruf <strong>weiterverbreitet</strong>, bitte dann immer <strong>mit einem Link hierher</strong>.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-77-1'>z.B. Urs Mattmann, Coming In: Spiritualit&#228;t f&#252;r Schwule und Lesben, M&#252;nchen (K&#246;sel) 2002 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-77-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-77-2'>vgl. Christian de la Huerta: Coming Out Spiritually: The Next Step. Tarcher, 1999, S. 5/6, sowie J&#246;rg Wellenk&#246;tter/Barbara Dietl; “Mein genialer Lehrer Buddha.” Siegess&#228;ule 2006/12, S. 14-16 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-77-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Gelesen: Luisa Francia, Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 22:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Luisa Francia]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[ritual]]></category>
		<category><![CDATA[spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch habe ich vor gut zwei Jahren gelesen und hole es immer noch gerne aus dem Regal, vor allem, wenn mal wieder ein Ritual zu gestalten ist und ich Inspiration suche.
&#8220;Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT&#8221; ist eine Aufforderung, alles in Frage zu stellen, aus einer anderen Perspektive zu sehen und Skepsis in Freiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch habe ich vor gut zwei Jahren gelesen und hole es immer noch gerne aus dem Regal, vor allem, wenn mal wieder ein Ritual zu gestalten ist und ich Inspiration suche.</p>
<p>&#8220;Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT&#8221; ist eine Aufforderung, alles in Frage zu stellen, aus einer anderen Perspektive zu sehen und Skepsis in Freiheit zu wandeln, wie man sie von Luisa Francia schon gut kennt. Insofern also eigentlich nichts Neues; Francias Perspektive ist zudem die einer wei&#223;en, heterosexuellen deutschen Frau, die in den Siebzigern und Achtzigern die Frauenbewegung und die Bewegung der Neuen Hexen mitgepr&#228;gt und -getragen hat. Die Sicht z.B. von Lesben, von anderen Generationen und anderen Lebensentw&#252;rfen kommt nicht vor und f&#252;r mich erfordert das immer wieder &#220;bersetzungsarbeit oder auch Distanz.<br />
Dieser &#8220;Aufgu&#223;&#8221; gl&#228;nzt allerdings dadurch, da&#223; immer wieder ihre Reiseerfahrungen einflie&#223;en, eine eurozentristische Sicht dadurch vermieden wird, da&#223; immer wieder Erfahrungen aus Indien, Afrika, Tibet einflie&#223;en. Und wie &#252;blich sucht mensch esoterisches Geseier vollkommen vergebens: pragmatisch und lustvoll geht es zu in der Magie, die Francia beschreibt, eine sinnliche, irdische Magie, die an nichts glauben mu&#223; und jeder strebsamen Logik der H&#246;herentwicklung, Disziplin und Dominanz ein Schnippchen schl&#228;gt. </p>
<p>Die &#8220;eigentlichen&#8221; Ritualanleitungen (denn uneigentlich geh&#246;ren die Kapitel, die ihnen vorangehen, dazu) sind sehr kurz, selten l&#228;nger als eine Seite. Doch im Unterschied zu den Tanzritualen in &#8220;Mond Tanz Magie&#8221; ist gerade das ihre St&#228;rke, sie sind weniger komplex, fordern weniger eine Gruppe, die l&#228;ngerfristig gemeinsam arbeitet, sind &#8211; obwohl dann und wann einmal Helferwesen gerufen werden &#8211; hochgradig skeptikertauglich. Zugleich (so ist meine Einsch&#228;tzung) k&#246;nnen sie durchaus abendf&#252;llend sein. Einige Rituale sind f&#252;r Gruppen entworfen, andere sollen ausdr&#252;cklich allein durchgef&#252;hrt werden.<br />
Obwohl Francias Perspektive radikal gynozentrisch ist, sind die Rituale auch f&#252;r M&#228;nner geeignet. Wer ausf&#252;hrliche &#8220;Ritualrezepte&#8221; oder das n&#228;chste Handwerksbuch f&#252;r Junghexen sucht, ist mit diesem Buch falsch, wer jedoch bereit ist, sich auf ihr Durcheinandersch&#252;tteln der &#252;blichen Phrasen und eine Magie einzulassen, die in dem steckt, wie wir die Welt tagt&#228;glich sehen, der ist mit diesem Buch gut bedient.</p>
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		<title>Bibliographie aktualisiert</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[bibliographie]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[heidentum]]></category>
		<category><![CDATA[pagan]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir sind da noch ein paar B&#252;cher genannt worden, die auf die Bibliographie zum Thema queer &#038; Heidentum geh&#246;ren &#8211; ich habe sie etwas erg&#228;nzt. (Und einige geh&#246;ren vielleicht runtergeschmissen, aber das tu ich ein andermal.)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir sind da noch ein paar B&#252;cher genannt worden, die auf die <a href="http://riesenheim.net/rbh/qpaganbib.html">Bibliographie</a> zum Thema queer &#038; Heidentum geh&#246;ren &#8211; ich habe sie etwas erg&#228;nzt. (Und einige geh&#246;ren vielleicht runtergeschmissen, aber das tu ich ein andermal.)</p>
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		<title>Vorl&#228;ufige Bibliographie</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 13:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bibliographie]]></category>
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		<category><![CDATA[queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir mal die M&#252;he gemacht, eine vorl&#228;ufige, unsortierte und noch keineswegs vollst&#228;ndige Bibliographie zum Thema queer und Spiritualit&#228;t zu machen. Sie ist nicht ausschlie&#223;lich heidnisch, hat aber einen heidnischen Fokus, einige B&#252;cher stehen auch noch auf meiner Leseliste. Aus Platz &#8211; und technischen Nervgr&#252;nden steht sie auf einer eigenen Seite.
Bei Interesse stelle ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir mal die M&#252;he gemacht, eine vorl&#228;ufige, unsortierte und noch keineswegs vollst&#228;ndige <a href="http://riesenheim.net/rbh/qpaganbib.html">Bibliographie</a> zum Thema queer und Spiritualit&#228;t zu machen. Sie ist nicht ausschlie&#223;lich heidnisch, hat aber einen heidnischen Fokus, einige B&#252;cher stehen auch noch auf meiner Leseliste. Aus Platz &#8211; und technischen Nervgr&#252;nden steht sie auf einer eigenen Seite.</p>
<p>Bei Interesse stelle ich sie gerne auch als BibTeX/RIS-File zur Verf&#252;gung, bitte einfach per Mail (oder auf sonstigen bekannten Kontaktwegen) bescheidsagen.</p>
<p>Wer mir zu dem einen oder anderen noch nicht gelesenen Buch was sagen m&#246;chte oder einen hei&#223;en Tip hat, der noch nicht auf dieser Liste steht, kann hier gerne einen Kommentar hinterlassen.</p>
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		<title>Neues Design!</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 22:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[kurzmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute einen w&#252;sten Designanfall erlitten und mich tats&#228;chlich an den ersten Mod eines WP-Designs gemacht, das Resultat seht Ihr auf dieser Seite (wenn Ihr sie im Web anschaut, nicht &#252;ber den RSS-Reader). Mal sehen, was ich in den n&#228;chsten Wochen noch an Kinderkrankheiten finde.
Ein Blog hat diese Seite jetzt auch, wo ich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute einen w&#252;sten Designanfall erlitten und mich tats&#228;chlich an den ersten Mod eines WP-Designs gemacht, das Resultat seht Ihr auf dieser Seite (wenn Ihr sie im Web anschaut, nicht &#252;ber den RSS-Reader). Mal sehen, was ich in den n&#228;chsten Wochen noch an Kinderkrankheiten finde.<br />
Ein <a href="http://riesenheim.net/txp">Blog</a> hat diese Seite jetzt auch, wo ich ein bi&#223;chen was &#252;ber mein pers&#246;nliches Leben schreibe. Ein bi&#223;chen dient das auch dazu, Textpattern auszuprobieren, was ich schon lange vor hatte. Irgendwann gibt&#8217;s vielleicht auch mal ein nahtlosere Integration von Blog und hp, mal sehen&#8230; </p>
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