Gesegnetes Beltane!

... wird ausgetrieben!

Ich wünsche Euch eine gesegnete Walpurgisnacht, Beltane, Hohe Maien, was auch immer Ihr feiert. Möge Euer Sommer gesegnet sein und reiche Früchte tragen!

Kurze queer-relevante Frage…

Ich darf demnächst in einer kleinen Runde einen Vortrag halten, den ich unter den Arbeitstitel “Geschlechter, Sexualitäten, Normen und was das mit Heidentum zu tun hat” gestellt habe. Ich rechne damit, daß ich ca. 20 Minuten bis eine halbe Stunde vortragen werde (wie lang die Diskussion wird, weiß ich noch nicht). Jetzt die Frage an Euch, liebe Zulesende: Welche Fragen würden Euch interessieren? Was gehört in einen “queer 1×1″-Vortrag hinein?

Und ja, wenn ein fertiger Text daraus wird, dann könnt Ihr ihn in einigen Wochen hier auch nachlesen.

Berlin: Heidenstammtisch im Excalibur

So, vielleicht denke ich ja regelmäßig daran, diesen netten kleinen Stammtisch hier anzukündigen: Im Excalibur findet jeden Monat ein offener Hexen- und Heidenstammtisch statt, meistens am ersten Samstag im Monat. Im April ist das am 2.4.2011, los geht es ab 20 Uhr und es lohnt sich, früh da zu sein (im Gegensatz zu so mancher anderen Berliner Veranstaltung sind hier um acht tatsächlich schon Leute da). Die Getränkepreise sind echt zivil, die Musik ist ziemlich angenehm und im Sommer kann $mensch draußen sitzen. Das Excalibur ist in Berlin-Neukölln, nahe am S-Bahnhof Sonnenallee. Hier eine Karte zur Übersicht:


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Eine Randbemerkung zum Ausschluß von Transfrauen

Um gender und Sexualität(en), insbesondere transgender, scheint in der amerikanischen Heidenszene gerade eine größere Debatte entbrannt zu sein. Anlaß ist der Ausschluß von Transfrauen von einem Ritual auf der PantheaCon diesen Februar, die sogar im britischen Guardian kommentiert wurde. In dieser Angelegenheit und speziell im Guardian-Kommentar steckt, auch wenn dessen Titel (“Why won’t pagans accept trans women”) in seiner Allgemeinheit sicher nicht korrekt ist, für mich Denkmaterial. Erstens: Dianic Wicca nach Z. Budapest ist nur eine kleine Teilmenge des in sich unglaublich inhomogenen Hexentums und dieses wiederum nur ein Bereich der heidnischen Landschaft. Wenn ich mir die Wogen ansehe, die das im amerikanischen heidnischen Internet schlägt, scheint die Debatte trotzdem überfällig zu sein. weiterlesen »

Gesegnete Tagundnachtgleiche!

Ich bin schon fast zu spät dran, die Tagundnachtgleiche war, astronomisch gesehen, bereits in der Nacht zum 21.03.2011, aber besser spät als nie:

Gesegnete Ostara!

garten07

Kurzmeldung: Neues Design

Ja, riesenheim lebt. Ich bin derzeit sehr mit der Musik beschäftigt, aber riesenheim gibt’s noch. Ich habe mir in den letzten Wochen ein paar Fähigkeiten in Sachen Design für WordPress angeeignet, und endlich, endlich gibt es hier ein neues Design mitsamt dem ersten Headerbild, das riesenheim je hatte. Inhaltliche Aktualisierungen stehen jetzt auch noch an, die “Was soll das hier”-Seite stimmt jedenfalls so nicht mehr.

Es wird wahrscheinlich noch einige kleine Änderungen geben. Aber es ist jetzt gut genug, um es zu verwenden, der Rest ist Kaizen, will sagen, kontinuierliche kleine Verbesserungen.

Heidnische Praxis IV: Gedanken über heilige Tage

Eins der Dinge am Heidentum, über die viel geschrieben wird, ist der Festtagskalender, vor allem die gern zitierten acht Jahreskreisfeste. Und immer wieder die Frage: Was war zuerst da? Kann ein Fest, so wie es heute von Heiden gefeiert wird, als authentisch bezeichnet werden?

Kerze
Bild: sxc.hu

Es erscheint mir als nahezu unlösbare Aufgabe, auseinanderzuhalten, was am Brauchtum rund um die Jahreszeiten vielleicht heidnische Wurzeln haben mag und was christlich ist, was eventuell aus der regionalen Aneignung des Christentums erwachsen sein mag. Mir scheint es als die ehrlichste Position, zuzugeben, daß die Feste, wie moderne Heiden sie heute feiern, eine Neuerfindung sind – und diese Neuerfindungen dann aus dem eigenen Verständnis der Jahreszeiten und der Mythologie neu zu gestalten.

Meine wichtigen Tage unterscheiden sich deutlich vom Wicca-Jahresrad. Zum einen, weil für mich die Sonnenfeste wichtiger sind. Und zum anderen, weil mir auch die Wicca-Mythologie nichts mehr sagt. Mein Jahreskreis hat keinen einheitlichen Mythos, und wenn es etwas gibt, was ich damit würdige, so sind es zuallererst die Lichtverhältnisse.

Nehmen wir die Zeit um die Wintersonnenwende. weiterlesen »

Keine Nazitreffen in Eschede!

Termindurchsage: Alle Jahre wieder treffen sich auf einem Hof in Eschede huntertpersonenweise Nazis, um Sonnenwendfeiern zu begehen. Es regt sich jedoch Widerstand dagegen: Der Arbeitskreis “Gemeinsam gegen Extremismus” ruft zur Kundgebung gegen die Nazi-Sonnwendfeier auf. Die Kundgebung findet statt am Samstag, 18.Dezember 2010, 14:00 bis 17:00 Uhr, Treffpunkt am Bahnhof, Kundgebung an der L281. Weiteres bei der Nornirs Ætt.

Nachtrag zu “Ich bin Muslima, ich bin lesbisch”

Der Fernsehbeitrag, den ich im letzten Post erwähnt habe, war interessant und kann hier nachgeschaut werden. Doch einen Kritikpunkt habe ich: Ethnie, Kultur und Religion – das bildet in diesem Beitrag eine Gemengelage, die nicht zu entwirren ist. Leider erfuhr ich auch nicht: Die Frau, deren Geschichte da erzählt wird – lebt sie irgendeine Spiritualität? Was bedeutet ihr der Islam, hat sie sich vollkommen davon distanziert, ist das für sie nur das Sittengesetz, nach dem die türkische Community lebt, vor der sie ihrer Familie zuliebe ihr Lesbischsein verbirgt? Religion erscheint da wieder einmal als unwandelbarer Block, mit dem als Homosexuelle/r keine Verhandlung möglich ist, wo Lesben und Schwule keine eigene Handlungsmacht haben außer: jegliche Religion abzulehnen. Es ist verdienstvoll, daß überhaupt im Fernsehen über Lesbischsein gesprochen wird, und dann auch im Zusammenhang mit dem Islam. Differenzierung wäre jedoch wünschenswert.

TV-Tip: “Ich bin Muslima, ich bin lesbisch”

Normalerweise geht’s hier ja um Spiritualität abseits der etablierten Religionen, doch auf diesen TV-Beitrag bin ich gespannt:

Donnerstag, 9.12.2010, 22:00-22:30 Uhr
Wiederholung: Montag, 13.12.2010, 11:30-12:00 Uhr
frauTV, Thema "Ich bin Muslima, ich bin lesbisch"
im WDR

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