Da schrieb der (http://www.eibensang.de/index.php/am-offenen-herzen/) letzthin was, das mich bewegte, auf diese Art, die nur er fertigbringt:
“Wohin ich schau und maile: Einsamkeit und Angst zerfressen die Gemüter. Hinter den Fassaden: jederzeit der Abgrund. Selbst nicht unbetroffen von all dem Wahnsinn, maile ich Menschen Mut zu, die ich heimlich um ihre Fähigkeit beneide, wenigstens materiell …
Ich darf demnächst in einer kleinen Runde einen Vortrag halten, den ich unter den Arbeitstitel “Geschlechter, Sexualitäten, Normen und was das mit Heidentum zu tun hat” gestellt habe. Ich rechne damit, daß ich ca. 20 Minuten bis eine halbe Stunde vortragen werde (wie lang die Diskussion wird, weiß ich noch nicht). Jetzt die Frage …
Kennt Ihr das Phänomen des sogenannten “positiven Rassismus”? Das besagt, kurzgefaßt: man schreibt einer bestimmten Gruppe von Menschen, meistens ethnisch oder über die Hautfarbe definiert, pauschal eine bestimmte positive Eigenschaft oder Fähigkeit zu. Etwa wie “Schwarze sind die geborenen Entertainer” oder “Schwarze haben so ein tolles Rhythmusgefühl”.
Naiv mag mensch sich jetzt fragen, was daran …
Als ich gerade eingeschult war, wurde meine Mutter einmal zum Schuldirektor bestellt, der ihr dann in einem nahezu hysterischen Ton mitteilte: “Das Kind paßt sich nicht an!” Meine Mutter erzählte mir das mit einer gewissen Häme. Auch wenn ich nicht glaube und nie geglaubt habe, daß Anpassung etwas Erstrebenswertes ist, ist etwas Wahres daran. …