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	<title>riesenheim&#187; normen</title>
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		<title>Christliche Privilegien</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 00:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil mich die Debatte um die „stillen Feiertage“ gerade ankekst1, habe ich ein kleines Projekt ausgegraben, das ich schon vor einiger Zeit begonnen habe: ein Projekt, das sich mit christlichen Privilegien auseinandersetzt. Was meine ich damit? Wenn von Religion die Rede ist, denken die meisten Leute hierzulande automatisch an das Christentum in der einen oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil mich die Debatte um die „stillen Feiertage“ gerade ankekst<sup class='footnote'><a href='#fn-421-1' id='fnref-421-1'>1</a></sup>, habe ich ein kleines Projekt ausgegraben, das ich schon vor einiger Zeit begonnen habe: ein Projekt, das sich mit christlichen Privilegien auseinandersetzt.</p>

<p>Was meine ich damit?<br />
Wenn von Religion die Rede ist, denken die meisten Leute hierzulande automatisch an das Christentum in der einen oder anderen Ausprägung. Mittlerweile vielleicht an den Islam; nicht-abrahamitische Religionen werden vollkommen übersehen, erst recht nicht-standardisierte, nicht-kodifizierte Formen von Spiritualität. Letztere sind bestenfalls ein Rätsel, das vom Mainstream nur insofern wahrgenommen wird, als es den Großkirchen Konkurrenz macht.</p>

<p>Christentum stellt also, zusammen mit einer unkritischen Areligiosität, den „Normalfall“ dar, der Menschen, über deren Religion $mensch nichts weiß, erst einmal unterstellt wird, ähnlich wie heutzutage die große Mehrheit der Leute annehmen, ein Mensch sei hetero, <acronym title="Gegenteil zu trans*, d.h. z.B. eine Person, deren Körper als weiblich klassifiziert wird und auch als Frau identifiziert">cis</acronym> und monogam, wenn er_sie nicht explizit etwas anderes sagt.</p>

<p>An dieser Stelle kommt ein Dokument ins Spiel, das ich vor einiger Zeit fand: die <a href="http://web.archive.org/web/20071211063858/http://pirate.shu.edu/~schlosle/cpexamples.htm">Christian Privilege Checklist</a>. <span id="more-421"></span>Den_die ursprüngliche_n Autor_in konnte ich nicht ermitteln, dennoch habe ich mich einfach mal daran gemacht, dieses Dokument zu übersetzen.</p>

<p>Diese Checkliste hat im [oben verlinkten] Original eine gewisse US-amerikanische Perspektive, und diese habe ich jetzt noch nicht „rausgerechnet“, z.B. wird in Deutschland offensives christliches Missionieren von Privatpersonen eher als peinlich empfunden.</p>

<p>In Deutschland gibt es m.W. auch massive regionale und konfessionelle Unterschiede, bereits Christ_in der jeweils nicht dominanten Konfession zu sein, kann in Bundesländern, in denen die andere Konfession dominiert, Effekte zeitigen. Die sind natürlich erheblich viel schwächer als die, denen Leute mit <em>nonstandard beliefs</em>, Muslime, Hindus, &#8230; oder teilweise auch Atheist_innen ausgesetzt sind. Und in Berlin Atheist_in oder Moslem/Muslima zu sein, ist etwas ganz anderes als in Oberbayern.</p>

<h2>Checkliste: Christliche Privilegien</h2>

<ul><li>Es ist wahrscheinlich, daß meine religiösen Feiertage mit staatlichen Feiertagen zusammenfallen und dadurch wenig bis keine Auswirkungen auf meine Berufstätigkeit und/oder meine Ausbildung haben.</li>
<li>Ich kann offen über meine religiösen Praktiken sprechen, ohne Sorge, wie das von anderen aufgenommen wird.</li>
<li>Ich kann sichergehen, Musik im Radio zu hören oder Sondersendungen im Fernsehen zu sehen, die die Feiertage meiner Religion zelebrieren.</li>
<li>Wenn über die Geschichte der (westlichen, A.d.Ü) Zivilisation gesprochen wird, kann ich sicher sein, daß mir gezeigt wird, daß Leute meiner Religion sie zu dem gemacht werden, was sie ist.</li>
<li>Ich kann mir über religiöse Privilegien Gedanken machen, ohne als „an mir selbst interessiert“ oder „selbstsüchtig“ angesehen zu werden.</li>
<li>Ich kann einen „Jesus ist der Herr“-Aufkleber oder einen Icthus (den christlichen Fisch) an meinem Auto haben, ohne daß ich mir Sorgen machen muß, daß es jemand deswegen demoliert.</li>
<li>Ich kann Feiertagsgrüße machen, ohne daß ich mir vollkommen bewußt bin, welche Auswirkungen das auf diejenigen hat, die nicht dieselben Tage feiern. Ich kann auch sicher sein, daß die Leute die Feiertage meiner Religion kennen und mich mit den angemessenen Grüßen grüßen (Frohe Weihnachten, Frohe Ostern usw.).</li>
<li>Ich kann wahrscheinlich annehmen, daß es eine Universalität religiöser Erfahrung gibt.</li>
<li>Ich kann christliche Privilegien leugnen, indem ich behaupte, alle Religionen seien im wesentlichen dasselbe.</li>
<li>Ich muß wahrscheinlich nicht die religiösen oder spirituellen Gebräuche Anderer lernen, und ich werde wahrscheinlilch nicht bestraft, wenn ich sie nicht kenne.</li>
<li>Ich bin wahrscheinlich nicht belastet dadurch, daß ich erklären muß, warum ich Dinge, die mit meinen religiösen Normen zu tun habe, auf einer täglichen Basis tue oder nicht tue.</li>
<li>Ich werde wahrscheinlich nicht nach den unangemessenen Handlungen von anderen in meiner religiösen Gruppe beurteilt.</li>
<li>Wenn ich will, kann ich gewöhnlich ausschließlich unter Menschen von meiner eigenen religiösen Gruppe sein (bei der Arbeit, in der Schule, zu Hause).</li>
<li>Ich kann davon ausgehen, daß meine Sicherheit, oder die Sicherheit meiner Familie, nicht in Gefahr gebracht wird, wenn ich meine Religion anderen bei der Arbeit oder in der Schule offenbare.</li>
<li>Es ist wahrscheinlich, daß die Massenmedien meine Religion in einem großen Umfang und positiv repräsentieren.</li>
<li>Es ist wahrscheinlich, daß ich relativ leicht Gegenstände zum Kaufen finden kann, die meine religiösen Normen und meine Feiertage repräsentieren (z.B. Essen, Dekoration, Grußkarten usw.).</li>
<li>Ich kann relativ leicht und ohne viel Furcht vor Vergeltung über meine Religion sprechen oder schreiben, und sogar andere Religionen kritisieren, und meinen Perspektiven wird zugehört bzw. sie werden veröffentlicht.</li>
<li>Ich könnte einen Artikel über christliche Privilegien schreiben, ohne meine eigene Religion auf den Prüfstand zu stellen.</li>
<li>Ich kann reisen, ohne daß andere annehmen, daß ich sie wegen meiner Religion einem Risiko aussetze; und meine Religion wird mich nicht Risiken von anderen aussetzen, wenn ich reise.</li>
<li>Ich kann finanziell erfolgreich sein, ohne daß andere annehmen, daß dieser Erfolg mit meiner Religion verbunden ist.</li>
<li>Ich kann mich selbst (und meine Kinder) vor Leuten schützen, die mich (oder sie) aufgrund meiner Religion vielleicht nicht mögen.</li>
<li>Gesetzesvollstreckungsbehörden werden wahrscheinlich annehmen, daß ich eine nicht-bedrohliche Person bin, wenn meine Religion ihnen offenbart wird. In der Tat kann eine Offenlegung ihnen sogar dazu verhelfen, mich als „im Recht“ oder „unvoreingenommen/unparteiisch“ wahrzunehmen.</li>
<li>Ich kann mit Sicherheit annehmen, daß jede Autoritätsfigur generell jemand von meiner Religion ist.</li>
<li>Ich kann über meine Religion sprechen, sogar missionieren, und als „sharing the word“ charakterisiert werden, anstatt als jemand, die_der anderen ihre_seine Ideen aufdrängt.</li>
<li>Ich kann sanft und bejahend zu Leuten sein, ohne daß ich als Ausnahme für meine Religion beschrieben werde.</li>
<li>Ich werde nie gebeten, für alle Christ_innen zu sprechen.</li>
<li>Meine Staatsbürgerschaft und mein Aufenthaltsstatus werden wahrscheinlich nicht in Frage gestellt und mein Hintergrund nicht überprüft wegen meiner Religion.</li>
<li>Mein Kultplatz wird wahrscheinlich nicht wegen Ressentiments gegen meine Religion zur Zielscheibe von Gewalt.</li>
<li>Ich kann sicher sein, daß meine Religion nicht gegen mich arbeiten wird, wenn ich medizinische oder rechtliche Hilfe suche.</li>
<li>Meine Religion wird nicht dazu führen, daß Lehrer_innen mich  wegen der angenommenen Fähigkeiten meiner religiösen Gruppe in eine bestimmte berufliche Schublade stecken.</li>
<li>Meine Kinder werden mir nicht weggenommen, wenn Regierungsbehörden meine religiöse Zugehörigkeit kennen.</li>
<li>Wenn ich meine Religion gegenüber einer für Adoptionen zuständigen Stelle offenlege, wird das wahrscheinlich nicht verhindern, daß ich Kinder adoptieren darf.</li>
<li>Wenn ich meinen Kindern eine religiöse Bildung in einer Gemeinde geben will, habe ich wahrscheinlich eine Auswahl von Optionen in der Nähe.</li>
<li>Ich kann sicher sein, daß meine Kinder Lehrmaterial bekommen, das die Existenz und Bedeutung meiner Religion bezeugt.</li>
<li>Ich kann sicher sein, daß, wenn jemand in den Medien sich auf Gott bezieht, mein (der christliche) Gott gemeint ist.</li>
<li>Ich kann leicht akademische Kurse und Institutionen finden, die sich nur auf Leute meiner Religion konzentrieren.</li>
<li>Meine religiösen Feiertage sind so vollkommen „normal“, daß sie in vielerlei Hinsicht überhaupt keine religiöse Bedeutung mehr zu haben scheinen.</li>
<li>Die gewählten und nicht gewählten Vertreter_innen meiner Regierung sind wahrscheinlich Mitglieder meiner religiösen Gruppe.</li>
<li>Wenn ich einen Eid leiste, lege ich ihn wahrscheinlich ab, indem ich meine Hand auf die Schrift meiner Religion lege.</li>
<li>Ich kann ohne Angst vor Ablehnung, Gewalt und/oder Vandalismus ein Symbol/Symbole meiner Religion offen an mir oder meinem Eigentum zeigen.</li></ul>

<p><strong>Meine Zusätze</strong></p>

<ul><li>Ich kann davon ausgehen, daß meine Kultstätten als solche bekannt sind und respektiert werden. Wenn ich dort meinen Glauben praktizieren will, kann ich das tun, ohne Sorge zu haben, mich lächerlich zu machen oder angefeindet zu werden. Jede_r wird wissen, was ich da mache.</li>
<li>Meine Religion hat die Begriffe von „Glauben“, &#8220;„Gott“, „Religion“ (u.a.) so tief geprägt und setzt sie derart absolut, daß es zu Mißverständnissen kommt, wenn diese Begriffe auf andere Religionen angewendet werden.</li>
</ul>

<p>Wenn Euch noch weitere Dinge einfallen, die auf diese Liste gehören und/oder weitere deutsche Besonderheiten fehlen, freue ich mich auf Eure Ergänzungen in den Kommentaren.</p>

<div class='footnotes'><div class='footnotedivider'></div><ol><li id='fn-421-1'>ich meine, daß in einem weltanschaulich neutralen Staat ein Feiertag einer Religionsgemeinschaft, wie groß die auch immer sein mag, kein Grund sein darf, Menschen ihr Vergnügen zu verbieten <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-1'>&#8617;</a></span></li></ol></div>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=421&amp;md5=3334f17212c6af52db8be35ec51a89bf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Riesen und ich, oder wie diese Seite zu ihrem Namen kam</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 08:50:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich gerade eingeschult war, wurde meine Mutter einmal zum Schuldirektor bestellt, der ihr dann in einem nahezu hysterischen Ton mitteilte: &#8220;Das Kind paßt sich nicht an!&#8221; Meine Mutter erzählte mir das mit einer gewissen Häme. Auch wenn ich nicht glaube und nie geglaubt habe, daß Anpassung etwas Erstrebenswertes ist, ist etwas Wahres daran. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gerade eingeschult war, wurde meine Mutter einmal zum Schuldirektor bestellt, der ihr dann in einem nahezu hysterischen Ton mitteilte: &#8220;Das Kind paßt sich nicht an!&#8221; Meine Mutter erzählte mir das mit einer gewissen Häme. Auch wenn ich nicht glaube und nie geglaubt habe, daß Anpassung etwas Erstrebenswertes ist, ist etwas Wahres daran. Ich war tatsächlich in meinem Leben oft eine Außenseiterin, habe mich gehaßt, seltsam, unverstanden und ausgeschlossen gefühlt. Fremdheit versus Zuhause-Sein: ein Lebensthema für mich.</p>

<p>Was hat das mit Riesen zu tun? Eine ganze Menge.</p>

<p>Die Riesen: das sind die ungezähmten und unbezähmbaren Kräfte der Wildnis. Riesenhafte Mächte sind nicht nur in der nordischen, sondern auch in der indischen und der griechischen Mythologie so etwas wie ein älteres Göttergeschlecht. Gerade in der nordischen Mythologie sind die Beziehungen zwischen Riesen, Asen und Wanen kein Schwarz-Weiß-Bild, sondern sehr komplexer Natur. Ein Aufsatz von Diana Paxson machte mich darauf aufmerksam, daß es bis in die Wikingerzeit hinein wahrscheinlich auch kultische Verehrung von Riesen gegeben hat<sup class='footnote'><a href='#fn-30-1' id='fnref-30-1'>1</a></sup> und brachte mich dazu, über diese Wesen, die im allgemeinen als Bedrohung der Ordnung, als unkontrollierbare, unzivilisierte und chaotische Mächte gesehen werden, neu nachzudenken.</p>

<p>Ich habe vom Herbst 2006 bis Sommer 2007 eine Phase heftigster Gefühle von Entfremdung, Seltsamkeit, Abwegig-Sein durchgemacht. Gefühle, die sich sehr intensiv um meine Spiritualität und ein Nicht-Zuhause-Sein in der Form von Frauen- und Göttinnenspiritualität, mit der ich mich bisher identifiziert hatte, drehten, aber auch mit meiner Sexualität zu tun hatten &#8211; ich kämpfte sehr mit den Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, die vielen Wegen, diese Spiritualität zu leben, innewohnten. Für mich waren diese Wege nicht gangbar, und zugleich stellte ich meine Zweifel, meine Kämpfe und mein heftiges Unwohlsein infrage. Stellte ich mich nur an? War ich übersensibel? Übermäßig pc, was <em>gender</em> anging? Warum verfing ich mich immer wieder in diesen aufreibenden Diskussionen um männlich und weiblich, maskulin und feminin und meine Unfähigkeit, mit diesen Begriffen zu leben, sie zu akzeptieren und zu gebrauchen, wie es anscheinend jeder andere tat? (Und diese Worte durchzogen mein ganzes Leben &#8211; bis in so alltägliche Verrichtungen hinein wie die Bedienung einer Bohrmaschine.) Warum hatte ich das Gefühl, daß weder die übliche &#8220;Frauenspiritualität&#8221; noch das Mainstream-Heidentum queeren Leuten gerecht wurde?</p>

<p>Und da kamen die Riesen ins Spiel. In meiner notorischen Nicht-Angepaßtheit, mit meinem Infragestellen von Begriffskonstrukten, die anscheinend jeder mit größter Selbstverständlichkeit verwendete, ja sie für die Wahrheit selbst hielt, in meinem Bedürfnis, blöde alte Stereotypen aufzulösen und dem heteronormativen Konsens subversiv zu Leibe zu rücken, fühlte &#8211; und fühle ich mich noch &#8211; den Riesen der nordischen Mythologie verwandt.
In dem Moment, als ich das Fremdsein, ja sogar das Gefühl des Nicht-ganz-menschlich-Seins erst einmal für mich akzeptiert hatte, entdeckte ich, daß darin Kraft steckt. Die sich übrigens wenige Tage, nachdem ich sie rituell akzeptiert hatte, in einer (bisher nicht wieder erreichten) Bestzeit auf 1000 Meter Schwimmen manifestierte.</p>

<p>Es waren letzten Endes genau die wilden Kräfte, ein See, ein Wald, eine Horde Wildsauen, die mir im Sommer 2007 bei einem útiseta das Gefühl, menschlich zu sein (und zwar, nach dem Status als Wesen, das die Erde bewohnt, zuerst einmal menschlich und dann alles andere), wiedergegeben haben. Trotzdem bin ich auch nach wie vor eine Riesenhafte.</p>

<p>Ich lebe also zwischen den Welten &#8211; eine Grenzgängerin, die auf Diplomatie angewiesen ist. Ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen. Und doch waren und sind in vielen Kulturen Homosexuelle und &#8220;gender variants&#8221; diejenigen, deren besondere Gabe diese Art des Weltenwanderns ist: die Vermittlung zwischen der alltäglichen Welt und den &#8220;nichtalltäglichen Wirklichkeiten&#8221;.<sup class='footnote'><a href='#fn-30-2' id='fnref-30-2'>2</a></sup> Ich mag es nicht, auf eine &#8220;traditionelle Rolle&#8221;, sei die auch noch so ehrenvoll, festgeklopf zu werden. Doch hat mich diese Beobachtung ermutigt, mir das Recht zu diesem Weltenwandern zu nehmen.</p>

<p>So also kam ich zu meinem magischen Namen &#8211; und diese Seite, als meine persönliche Texte-Grube, dann später, als ich die Domain registrierte, mit zu dem ihren.</p>

<div class='footnotes'><div class='footnotedivider'></div><ol><li id='fn-30-1'>Diana Paxson: <a href="http://www.hrafnar.org/norse/utgard.html" target="_blank">Utgard. The Role of the Jotnar in the Religion of the North</a>, ursprünglich erschienen in: MOUNTAIN THUNDER 5, 1992 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-30-1'>&#8617;</a></span></li><li id='fn-30-2'>Vgl. z.B. Jenny Blain: Nine Worlds of Seid Magic: Ecstasy and Neo-Shamanism in North-European Paganism, bes. das Kapitel zum Thema <em>ergi</em>. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-30-2'>&#8617;</a></span></li></ol></div>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=30&amp;md5=b8f38a3eba491b2beb384ece9f383431" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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