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	<title>riesenheim&#187; queer</title>
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	<description>ein blog über queer &#38; heidentum</description>
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		<title>riesencast Episode 1: Warum und wieso.</title>
		<link>http://riesenheim.net/2012/04/riesencast-episode-1-warum-und-wieso/</link>
		<comments>http://riesenheim.net/2012/04/riesencast-episode-1-warum-und-wieso/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 20:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[update: Jetzt auch mit credits für die Musik. Die erste Episode ist eine nicht so kleine Erklärung zu meinem Projekt. Grund Nr. 1 für meinen heidnischen Podcast ist ganz simpel: es gibt halt nicht viele davon auf deutsch. Grund Nr. 2 ist abgrundtief komplex, ich verheddere mich in den Verflechtungen von Genderdiskursen, Religionskritik und meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>update: Jetzt auch mit credits für die Musik.</strong></p>

<p>Die erste Episode ist eine nicht so kleine Erklärung zu meinem Projekt.<br />
Grund Nr. 1 für meinen heidnischen Podcast ist ganz simpel: es gibt halt nicht viele davon auf deutsch.<br />
Grund Nr. 2 ist abgrundtief komplex, ich verheddere mich in den Verflechtungen von Genderdiskursen, Religionskritik und meiner Wahrnehmung hexisch geprägter Frauenspiritualität und ringe damit, zu erklären, was das Heteronormative am im heidnischen Mainstream so oft verwendeten Göttin-Gott-Schema ist und wie mein persönlicher Ausweg aussah.<br />
Ich entschuldige mich dafür, daß das so lang geworden ist, aber kürzer und knackiger kriege ich das derzeit nicht hin.</p>

<p></p>

<p>Quellenangaben &amp; weitere Hinweise nach dem Link. <span id="more-423"></span></p>

<h3>Erwähnt werden:</h3>

<ul>
<li><a href="http://www.spirit-voice.de/">Spirit Voice Podcast</a></li>
<li><a href="http://sendungsarchiv.o94.at/showSeries.php/094se88">Witches on Air</a></li>
<li><a href="http://lucia.twoday.net/topics/Podcast/">Ruf der Geistertrommel</a></li>
<li>Scott Cunningham: <em>Wicca. Eine Einführung in weiße Magie</em>, Econ Ullstein List Verlag, 2001 (Originaltitel: <em>Wicca: A Guide for the Solitary Practitioner</em>, Llewellyn, 1989)  <a href="http://www.amazon.de/Wicca-Eine-Einf%C3%BChrung-weisse-Magie/dp/3548740146/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1334229020&amp;sr=8-1">Deutsche Ausgabe bei Amazon</a>, eine <a href="http://www.wurzelwerk.at/thema/buechertruhe34.php">Rezension</a></li>
<li>Der Artikel, den ich kritisiere: <a href="http://blog.wurzelwerk.at/?p=820">Macht der Polarität und Rose der Mysterien</a> von Sitara</li>
<li>Die Musik ist von <a href="http://wurzelfrau.de/">Wurzelfrau</a>, der Song am Schluß heißt <a href="http://soundcloud.com/wurzelfrau/from-the-goddess">From the Goddess</a>.</li>
</ul>

<h3>Was ich noch vergaß</h3>

<p>Eine Zeitlang sah mein Ausweg aus dem Gender-Dilemma so aus, daß ich im kultischen Kontext in männliche Rollen schlüpfte. Und ich wußte damals nicht genau, warum ich das tat, bis ich einmal nicht aktiv, sondern nur zuschauend beim &#8216;rituellen Drama&#8217; dabei war.<br />
Dem folgte ein Gefühl von Unbehagen, erst im Lauf der Tage und Wochen danach wurde mir klar: Wenn ich nur die Wahl hatte zwischen altbackenen Vorstellungen von Männlichkeit und altbackenen Vorstellungen von Weiblichkeit, waren die Bilder des Weiblichen, die mir da präsentiert wurden, mir noch ferner und fremder, hatten weniger mit meiner Lebenswelt zu tun als die Bilder von Männlichkeit &#8211; wozu dann doch die quasi-heteronormative Mechanik kam, daß diese &#8216;Männlichkeit&#8217; mir innerhalb dieses rituellen Frameworks weiterhin gestattete, Weiblichkeit zu begehren. Aber das Ganze biß sich eben so sehr mit den Annahmen, die ich in meinem Alltag bekämpfte, wo ich doch eher darauf aus war, an möglichst wenige Dinge ein Geschlechter-Etikett zu pappen, daß es sich doof anfühlte, im rituellen Kontext eine Rolle zu spielen, mit der ich mich sonst nicht identifizieren konnte. Denn sonst bin ich ja nicht butch-identifiziert und kämpfe auch tapfer gegen die Annahme, daß mein erotisches Begehren nach Weiblichkeit mich irgendwie männlicher machen würde.</p>

<p>Ach ja, und der Begriff von Natur ist mal eine eigene Podcastfolge oder ein eigenes Essay wert.</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=423&amp;md5=01bf93bb3c48f90f43ad79d50927c205" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>update: Jetzt auch mit credits für die Musik.

Die erste Episode ist eine nicht so kleine Erklärung zu meinem Projekt.
Grund Nr. 1 für meinen heidnischen Podcast ist ganz simpel: es gibt halt nicht viele davon auf deutsch.
Grund Nr. 2 ist abgrundtie[...]</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>update: Jetzt auch mit credits für die Musik.

Die erste Episode ist eine nicht so kleine Erklärung zu meinem Projekt.
Grund Nr. 1 für meinen heidnischen Podcast ist ganz simpel: es gibt halt nicht viele davon auf deutsch.
Grund Nr. 2 ist abgrundtief komplex, ich verheddere mich in den Verflechtungen von Genderdiskursen, Religionskritik und meiner Wahrnehmung hexisch geprägter Frauenspiritualität und ringe damit, zu erklären, was das Heteronormative am im heidnischen Mainstream so oft verwendeten Göttin-Gott-Schema ist und wie mein persönlicher Ausweg aussah.
Ich entschuldige mich dafür, daß das so lang geworden ist, aber kürzer und knackiger kriege ich das derzeit nicht hin.



Quellenangaben &#38; weitere Hinweise nach dem Link. 

Erwähnt werden:


Spirit Voice Podcast
Witches on Air
Ruf der Geistertrommel
Scott Cunningham: Wicca. Eine Einführung in weiße Magie, Econ Ullstein List Verlag, 2001 (Originaltitel: Wicca: A Guide for the Solitary Practitioner, Llewellyn, 1989)  Deutsche Ausgabe bei Amazon, eine Rezension
Der Artikel, den ich kritisiere: Macht der Polarität und Rose der Mysterien von Sitara
Die Musik ist von Wurzelfrau, der Song am Schluß heißt From the Goddess.


Was ich noch vergaß

Eine Zeitlang sah mein Ausweg aus dem Gender-Dilemma so aus, daß ich im kultischen Kontext in männliche Rollen schlüpfte. Und ich wußte damals nicht genau, warum ich das tat, bis ich einmal nicht aktiv, sondern nur zuschauend beim &#8216;rituellen Drama&#8217; dabei war.
Dem folgte ein Gefühl von Unbehagen, erst im Lauf der Tage und Wochen danach wurde mir klar: Wenn ich nur die Wahl hatte zwischen altbackenen Vorstellungen von Männlichkeit und altbackenen Vorstellungen von Weiblichkeit, waren die Bilder des Weiblichen, die mir da präsentiert wurden, mir noch ferner und fremder, hatten weniger mit meiner Lebenswelt zu tun als die Bilder von Männlichkeit &#8211; wozu dann doch die quasi-heteronormative Mechanik kam, daß diese &#8216;Männlichkeit&#8217; mir innerhalb dieses rituellen Frameworks weiterhin gestattete, Weiblichkeit zu begehren. Aber das Ganze biß sich eben so sehr mit den Annahmen, die ich in meinem Alltag bekämpfte, wo ich doch eher darauf aus war, an möglichst wenige Dinge ein Geschlechter-Etikett zu pappen, daß es sich doof anfühlte, im rituellen Kontext eine Rolle zu spielen, mit der ich mich sonst nicht identifizieren konnte. Denn sonst bin ich ja nicht butch-identifiziert und kämpfe auch tapfer gegen die Annahme, daß mein erotisches Begehren nach Weiblichkeit mich irgendwie männlicher machen würde.

Ach ja, und der Begriff von Natur ist mal eine eigene Podcastfolge oder ein eigenes Essay wert.
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		<itunes:author>thursa</itunes:author>
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		<item>
		<title>Termin in Berlin: Transgenialer CSD 2011 am 25.6.2011</title>
		<link>http://riesenheim.net/2011/06/termin-in-berlin-transgenialer-csd-2011-am-25-6-2011/</link>
		<comments>http://riesenheim.net/2011/06/termin-in-berlin-transgenialer-csd-2011-am-25-6-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 14:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Transgenialer CSD 2011 from Stephane Morey on Vimeo. Los geht es am 25.06.2011 um 14 Uhr in der Besselstraße/Ecke Friedrichstraße. Das ist hier: Gr&#246;&#223;ere Karte anzeigen Das ist zwischen den U-Bahn-Stationen Hallesches Tor und Kochstraße. Viel Spaß dabei!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe src="http://player.vimeo.com/video/24327250?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>

<p><a href="http://vimeo.com/24327250">Transgenialer CSD 2011</a> from <a href="http://vimeo.com/stephanemorey">Stephane Morey</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

<p><span id="more-350"></span>
Los geht es am 25.06.2011 um 14 Uhr in der Besselstraße/Ecke Friedrichstraße. Das ist hier:</p>

<iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=13.38452,52.50158,13.39735,52.50685&amp;layer=mapnik" style="border: 1px solid black"></iframe>

<p><br /><small><a href="http://www.openstreetmap.org/?lat=52.504215&amp;lon=13.390935&amp;zoom=17&amp;layers=M">Gr&#246;&#223;ere Karte anzeigen</a></small><br />
Das ist zwischen den U-Bahn-Stationen Hallesches Tor und Kochstraße. Viel Spaß dabei!</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=350&amp;md5=76c0ae7025839906cf160e7507c6ed8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Status-Update &#8211; Buchprojekt und anderweitig</title>
		<link>http://riesenheim.net/2011/06/status-update-buchprojekt-und-anderweitig/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 16:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[hinter den Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Da schrieb der eibensang letzthin was, das mich bewegte, auf diese Art, die nur er fertigbringt: &#8220;Wohin ich schau und maile: Einsamkeit und Angst zerfressen die Gemüter. Hinter den Fassaden: jederzeit der Abgrund. Selbst nicht unbetroffen von all dem Wahnsinn, maile ich Menschen Mut zu, die ich heimlich um ihre Fähigkeit beneide, wenigstens materiell durchzukommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da schrieb der <a href="http://www.eibensang.de/index.php/am-offenen-herzen/">eibensang</a> letzthin was, das mich bewegte, auf diese Art, die nur er fertigbringt:</p>

<blockquote>
  <p>&#8220;Wohin ich schau und maile: Einsamkeit und Angst zerfressen die Gemüter. Hinter den Fassaden: jederzeit der Abgrund. Selbst nicht unbetroffen von all dem Wahnsinn, maile ich Menschen Mut zu, die ich heimlich um ihre Fähigkeit beneide, wenigstens materiell durchzukommen (womit ich mich seit je schwertat).&#8221;</p>
</blockquote>

<p>In meinem Fall möchte ich dazusetzen: Erschöpfung, das Gefühl, zwischen viel zu vielen Dingen aufgerieben zu werden.<br />
Und ja, auch ich sitze in einem Zwiespalt fest: zwischen dem Bedürfnis, materielle Sicherheit zu haben (endlich einmal! nach langen, mühseligen Studienjahren, in denen ich ohne Netz und doppelten Boden gelebt habe) und einer tiefen Unzufriedenheit mit meiner derzeitigen  &#8211; im erweiterten Sinne materiellen &#8211; Situation.</p>

<p>Ich hatte mal einen Traum. Ich habe daran geglaubt, so fest, wie nur ein Mensch glauben kann. Und dann wurde er mir weggenommen. Ist einfach zerbrochen. Mittlerweile versuche ich, die Scherben, die ich wiederfinden konnte, zusammenzukleben. Bin noch auf der Suche nach einem Kleber, der das Ganze stark und stabil genug zusammenhält, diesen Traum, der, den Fesseln der Notwendigkeit, damit mein Brot zu verdienen, enthoben, anfängt, sich auszudehnen, in immer mehr Farben zu schillern, sich zu bewegen und zu tanzen. Sein Name: Sängerin sein.<br />
Manchmal zweifle ich an meinen Fähigkeiten, zweifle, ob ich je lerne, das, was mich bewegt, in Lieder zu formen, die auch andere sich gerne anhören &#8211; auf eine Art, mit der ich zufrieden sein kann. Und doch weiß ich: Musik machen, insbesondere Singen, macht mich glücklich. Auf eine urtümliche, physische Art. Das ist es, was ich als allererstes mit meinem Leben anfangen will. Das ist es, was mir die Großen geschenkt haben und das ist es, was ich der Welt geben kann.</p>

<p>Ich habe dagegen nicht darum gebeten, Aktivistin zu werden für eine Sache, die vielen so weit entlegen und abgefahren erscheint. <span id="more-351"></span>Ich wurde es zuerst aus meinem eigenen Schmerz heraus, aus dem Versuch heraus, meine eigene Haut aus Widersprüchen und Klischees zu retten, die mir zusetzten. Ich wurde es, weil ich das Gefühl hatte, daß das wichtig und notwendig ist, vielleicht für eine rein numerisch kleine Gruppe, die aber deshalb eben nicht vernachlässigbar ist. Ich wurde es, weil es mir seltsam erschien, daß sich (anscheinend) niemand anderes an diesen Widersprüchen reibt. Aber ich bin offenbar dazu berufen, mich an solchen Widersprüchen zu reiben, schreibend, in Gesprächen mit anderen, im Versuch, Rituale auf die Beine zu stellen&#8230;<br />
Schreiben, genauer gesagt: die geschrieben Analyse ist meine Waffe im Kampf gegen die allzu einfachen Gedankenkonstrukte, die Zeichen, Konventionen, Regeln werden, die Menschen einschränken und einander wie sich selbst Gewalt antun lassen: verbale, begriffliche, kulturelle, physische. In diesem Zusammenhang wurde ich unversehens Alliierte an vielerlei Schnittstellen. Schnittstellen zu Bewegungen und Kämpfen, bei denen ich immer wieder versucht bin, sie als dringlicher als meine eigene &#8220;Baustelle&#8221; anzusehen. Da &#8220;bei meinen Leisten&#8221; zu bleiben und mich nicht aufreiben zu lassen, erfordert Selbstbewußtsein.<br />
Ich mache das mit Liebe und Herzblut, aber auch immer wieder mit Zweifeln, und wenn etwas dabei an mir zehrt, dann sind es das Gefühl von Isolation und der nagende Zweifel, ob das überhaupt irgendeine Sau kratzt.</p>

<p>In meinem Kopf und in meinen Notizen liegt so vieles, was ich einmal angehen wollen würde. Themen für Texte, die aber Zeit bräuchten, Zeit für tiefe Gedanken, Zeit, in der mein Verstand fit ist (was er nach einem Acht-Stunden-Arbeitstag nicht ist). Zeit zum Recherchieren und Muße zum ungestörten Denken und Schreiben.<br />
&#8220;Hat nicht jemand mal ein Stipendium für ein Jahr Schreiben für mich?&#8221;, war ich in den letzten Monaten oft versucht zu flaxen. Ein Scherz, in dem ein Körnchen Wahrheit steckt.</p>

<p>Zur Zeit werde ich jedoch immer wieder daran erinnert, wer da die älteren Rechte hat. Wo meine Kraftquelle liegt. Die muß ich wieder und wieder pflegen &#8211; ganz abgesehen von den anderen, grundlegenderen Dingen, die Aufmerksamkeit und Zeit von mir wollen: etwa, daß ich mich genug bewege, hin und wieder auch mal einen Tag zum Nichtstun habe, oder dafür, Dinge ganz zu meinem eigenen Vergnügen zu tun.</p>

<p>Darum stecke ich auch mit meinem <a href="http://riesenheim.net/2009/07/call-for-contributions-queere-spiritualitaet-abseits-der-etablierten-religionen/">Buchprojekt</a> in einer Zwickmühle. Ich weiß nicht genau, wie ich damit weitermachen soll. <em>Daß</em> ich es machen will, steht außer Frage. Daß es wichtig ist, mir und <em>vielleicht</em> auch für andere: das ist mir vor ein paar Wochen vor Augen geführt worden. Nur wie lange es brauchen wird, welche Gestalt es am Ende annimmt, wie ich es veröffentliche: das alles ist noch unklar.<br />
Neben der Zeit- und Kraftsache stellen sich mir drei Probleme: Mir fehlt erstens das Gefühl dafür, ob überhaupt Interesse von anderer Seite als nur von meiner daran besteht; zweitens erscheint mir das Thema so vielgestaltig, daß es mir sehr schwer fällt, es zu strukturieren und abzugrenzen. Drittens ist die Versuchung auch groß, Dinge, die eigentlich dort hinein gehören würden, in Blogposts für dieses Blog zu packen: die Befriedigung stellt sich viel unmittelbarer ein (und die Unterscheidung, was denn nun dahin gehören würde und was in dieses Blog, ist nicht immer leicht zu treffen). Allerdings glaube ich, daß ich in einem Buch die Dinge besser in einem großen Zusammenhang darstellen kann, während ein Blog eher wie ein großer Zettelkasten ist: viele Einzelaspekte, aber in keiner Weise systematisiert. Beides richtig, beides gut, keins kann das andere ersetzen.</p>

<p>Gebt mir mal Feedback, wenn Euch dieses Projekt wichtig ist. Laßt mich mal wissen, was Euch bei diesem Projekt wichtig wäre. Ich mach das schließlich nicht nur zu meinem Vergnügen.</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=351&amp;md5=ff4498b51a16dc8d9db6481ced4422e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Kurze queer-relevante Frage&#8230;</title>
		<link>http://riesenheim.net/2011/04/kurze-queer-relevante-frage/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 19:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[frage]]></category>
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		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich darf demnächst in einer kleinen Runde einen Vortrag halten, den ich unter den Arbeitstitel &#8220;Geschlechter, Sexualitäten, Normen und was das mit Heidentum zu tun hat&#8221; gestellt habe. Ich rechne damit, daß ich ca. 20 Minuten bis eine halbe Stunde vortragen werde (wie lang die Diskussion wird, weiß ich noch nicht). Jetzt die Frage an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich darf demnächst in einer kleinen Runde einen Vortrag halten, den ich unter den Arbeitstitel &#8220;Geschlechter, Sexualitäten, Normen und was das mit Heidentum zu tun hat&#8221; gestellt habe. Ich rechne damit, daß ich ca. 20 Minuten bis eine halbe Stunde vortragen werde (wie lang die Diskussion wird, weiß ich noch nicht). Jetzt die Frage an Euch, liebe Zulesende: Welche Fragen würden Euch interessieren? Was gehört in einen &#8220;queer 1&#215;1&#8243;-Vortrag hinein?</p>

<p>Und ja, wenn ein fertiger Text daraus wird, dann könnt Ihr ihn in einigen Wochen hier auch nachlesen.</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=311&amp;md5=30532135222ccb212eb09a1491f00d94" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Randbemerkung zum Ausschluß von Transfrauen</title>
		<link>http://riesenheim.net/2011/03/eine-randbemerkung-zum-ausschluss-von-transfrauen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 09:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[anmerkung]]></category>
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		<description><![CDATA[Um gender und Sexualität(en), insbesondere transgender, scheint in der amerikanischen Heidenszene gerade eine größere Debatte entbrannt zu sein. Anlaß ist der Ausschluß von Transfrauen von einem Ritual auf der PantheaCon diesen Februar, die sogar im britischen Guardian kommentiert wurde. In dieser Angelegenheit und speziell im Guardian-Kommentar steckt, auch wenn dessen Titel (&#8220;Why won&#8217;t pagans accept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gender und Sexualität(en), insbesondere transgender, scheint in der amerikanischen Heidenszene gerade eine <a href="http://wildhunt.org/blog/2011/03/update-gender-transgender-religious-rites-and-inclusion.html">größere Debatte</a> entbrannt zu sein. Anlaß ist der Ausschluß von Transfrauen von einem Ritual auf der <a href="http://pantheacon.com/">PantheaCon</a> diesen Februar, die sogar im britischen Guardian <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2011/mar/08/pagans-trans-women-religions">kommentiert</a> wurde.
In dieser Angelegenheit und speziell im Guardian-Kommentar steckt, auch wenn dessen Titel (&#8220;Why won&#8217;t pagans accept trans women&#8221;) in seiner Allgemeinheit sicher nicht korrekt ist, für mich Denkmaterial.
<strong>Erstens:</strong> Dianic Wicca nach Z. Budapest ist nur eine kleine Teilmenge des in sich unglaublich inhomogenen Hexentums und dieses wiederum nur ein Bereich der heidnischen Landschaft. Wenn ich mir die Wogen ansehe, die das im amerikanischen heidnischen Internet schlägt, scheint die Debatte trotzdem überfällig zu sein. <span id="more-293"></span>
<strong>Zweitens:</strong> Ich finde es ein wenig fragwürdig, ein säkulares Gedenken wie den <a href="http://tdor.wordpress.com/">Transgender Day of Rememberance</a> und dianische Rituale direkt zu vergleichen.
Und <strong>drittens:</strong> fremd-definiert und auf eine angeblich eigene Tradition verwiesen zu werden, kann verdammt weh tun. Das Argument &#8220;Ja, ihr habt doch eigene Traditionen&#8221; tut weh, wenn es gegenüber so einer kleinen Menge geäußert wird. Da wird die trans<em>-Person fremd-definiert und ihre Selbstdefinition nicht geachtet. Dann kommt dazu: die Gruppe dianischer Hexen ist vielleicht nicht groß &#8211; garantiert aber größer als die der Transfrauen, die sich als Hexen definieren. Was ist, wenn exakt diese trans</em>person mit anderen aus der ihr zugewiesenen Gruppe &#8220;nicht kann&#8221;, wenn das trans-sein nicht als &#8220;Kleinster gemeinsamer Nenner&#8221; funktioniert? Was ist, wenn sie, vorausgesetzt, sie will das überhaupt, in ihrem Umfeld keine spirituell interessierten Transleute findet, wenn es also keine Leute der ihr zugewiesenen Gruppe in ihrem Umfeld gibt? Und zum Schluß resultiert daraus die Frage: Was wird da als relevantes Identitätsmerkmal konstruiert? Warum, wie, geht das nicht auch anders und für alle Beteiligten netter? Fragen über Fragen.
Für mich wäre es wünschenswert, daß auch in der deutschsprachigen heidnischen Landschaft über gender und queer, über Privilegien und Normen geredet wird und mehr Wege entstehen, die auch für die gangbar sind, die an genügend anderen Orten nicht dazugehören dürfen. Und das ist beileibe nicht nur die Aufgabe von uns queers.</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=293&amp;md5=9358fb715135c7b139e2ed9c4f4e8b47" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>work eat sleep work</title>
		<link>http://riesenheim.net/2010/11/work-eat-sleep-work/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[hinter den Kulissen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#45; so fühlt sich mein Alltag im Moment an. Ich habe einige Textprojekte im Kopf (nicht nur für dieses Blog), aber der Brotjob strengt mich gerade ziemlich an. Und dann ist da noch die Musik, die gepflegt sein will. Eine familieninterne Geschichte ist zu klären, die mich vielleicht viele Stunden mailen, skypen, telefonieren und vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#45; so fühlt sich mein Alltag im Moment an.</p>

<p>Ich habe einige Textprojekte im Kopf (nicht nur für dieses Blog), aber der Brotjob strengt mich gerade ziemlich an. Und dann ist da noch die Musik, die gepflegt sein will. Eine familieninterne Geschichte ist zu klären, die mich vielleicht viele Stunden mailen, skypen, telefonieren und vielleicht auch eine Menge Tränen kosten könnte. Jul, mit all der üblichen Freunde-Familie-Sippe-Besuche-Action, rückt näher. Ich habe ein paar Fragezeichen bei meinem ursprünglichen Konzept für das <a href="http://riesenheim.net/2009/07/call-for-contributions-queere-spiritualitaet-abseits-der-etablierten-religionen/">Buchprojekt</a>. Und manchmal will ich nach der Arbeit auch einfach nur aufs Sofa kippen und gar nix machen.</p>

<p>Und dann hab ich ja auch immer wieder Selbstzweifel. <span id="more-232"></span>Die Momente wo die &#8220;ach, ist doch alles gar nicht so schlimm&#8221;-Rhetorik irgendwie doch bei mir greift, wo ich keine Argumente finde, warum es so schmerzhaft und anstrengend sein kann, in so einer Schnittmengenposition von &#8220;queer und $andere_massgebliche_identitaetskategorie&#8221; zu sein. Die Momente, wo ich es leid bin, jedesmal wieder von von Ask und Embla an neu anzufangen. Die Momente, wo es ein Fluch sein kann, begriffliche Fundamente und einfach-so-geglaubtes in Frage zu stellen. Die Momente, wo ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe oder zum zehnten Mal neu anfange, weil ich nicht mehr weiß, wie ich aus dem ungeordneten Wust von Material einen lesbaren Text machen soll.</p>

<p>Es gibt aber auch schönes. Langsam, ganz langsam wird die Trancearbeit zum Bestandteil meines Alltags (wenn ich damit auch bei weitem nicht so regelmäßig bin, wie ich gerne wäre), und die Musik findet auch wieder mehr Platz.</p>

<p>Ich sage jetzt nicht, daß ich irgendwie Pause mache oder so, denn erfahrungsgemäß strafe ich mich dann Lügen. Aber nur damit Ihr wißt, was los ist.</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=232&amp;md5=4571f1b88b630856d496423417c94ee6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ins Unreine gedacht: Queers und spirituelle Rollen</title>
		<link>http://riesenheim.net/2010/03/ins-unreine-gedacht-queers-und-spirituelle-rollen/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 23:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[rolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt Ihr das Phänomen des sogenannten &#8220;positiven Rassismus&#8221;? Das besagt, kurzgefaßt: man schreibt einer bestimmten Gruppe von Menschen, meistens ethnisch oder über die Hautfarbe definiert, pauschal eine bestimmte positive Eigenschaft oder Fähigkeit zu. Etwa wie &#8220;Schwarze sind die geborenen Entertainer&#8221; oder &#8220;Schwarze haben so ein tolles Rhythmusgefühl&#8221;. Naiv mag mensch sich jetzt fragen, was daran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt Ihr das Phänomen des sogenannten &#8220;positiven Rassismus&#8221;? Das besagt, kurzgefaßt: man schreibt einer bestimmten Gruppe von Menschen, meistens ethnisch oder über die Hautfarbe definiert, pauschal eine bestimmte positive Eigenschaft oder Fähigkeit zu. Etwa wie &#8220;Schwarze sind die geborenen Entertainer&#8221; oder &#8220;Schwarze haben so ein tolles Rhythmusgefühl&#8221;.</p>

<p>Naiv mag mensch sich jetzt fragen, was daran schlimm sein soll. Zwei Dinge: erstens baut es eine Erwartungshaltung auf &#8211; was etwa, wenn der Schwarze jetzt gar keine Lust hat, Entertainer zu sein, weil er etwa lieber in der &#8220;ernsten&#8221; Kunst was erreichen will? 
Und zweitens legt er auf eine bestimmte Rolle fest und kann durchaus Türen verbauen. <span id="more-109"></span></p>

<p>Im amerikanischen Theater der Zwanziger bis Dreißiger war es etwa so, daß das Showbiz für Schwarze noch härter war als für Weiße &#8211; aber eine Ausbildung, so die gängige Meinung, brauchten schwarze Künstler nicht: sie waren ja talentiert. Und sie blieben aufs Showbiz beschränkt &#8211; gängiger Meinung nach das, wofür ihr &#8220;natürliches Talent&#8221; sie prädestinierte. Meines Wissens dauerte es bis in die Fünfziger, bis z.B. schwarze Ballettänzer auf amerikanischen Bühnen auftraten.</p>

<p>Auch &#8220;positiver Rassismus&#8221; ist Rassismus. Auch &#8220;positiver Rassismus&#8221; schränkt ein, schubladisiert und weist Menschen Eigenschaften oder Fähigkeiten zu, die sie vielleicht nicht haben (wollen).</p>

<p>Was hat das mit der Überschrift zu tun?
Es hat damit zu tun, daß ich gerade einige Bücher zum Thema &#8220;Lesben, Schwule und Spiritualität&#8221; gelesen habe. Einige erwähnen, daß Menschen, die wir heute als homo- oder transsexuelle klassifizieren würden, in anderen oder vorchristlichen Gesellschaften bestimmte spirituelle Rollen übernommen hätten, etwa als Mittler zwischen den Welten, als Heiler und Schamanen. Einige (z.B. Urs Mattmann) schreiben LGBTQs besondere Begabungen und Talente zu, z.B. eine besondere Gastfreundlichkeit oder neue Wege der Fruchtbarkeit zu finden.</p>

<p>Ich persönlich habe einige Argumente dagegen, beziehungsweise ich meine: das mag zwar heilsam sein, wenn $mensch sich gerade aus Schuldgefühlen und Versuchen, sich zu verbiegen, befreit hat oder befreien muß, aber es trägt irgendwie auch Züge eines &#8220;positiven Heterozentrismus&#8221; &#8211; und gerade Mattmanns &#8220;Begabungen&#8221; sprechen für mich auch von einem nicht ganz überwundenen Minderwertigkeitsgefühl. (Ich mag ihm in einigen Punkten nicht ganz unrecht geben, meine aber, daß diese eventuell vorhandenen Begabungen nicht in irgendeiner &#8220;schwullesbischen Essenz&#8221; begründet liegen, sondern daß diese Sensibilitäten und Fähigkeiten der gesellschaftlichen Situation von Homosexuellen entspringen &#8211; und just diese Situation diversifiziert sich ja gerade mehr und mehr.)</p>

<p>Ich denke auch: es ist nicht gerechtfertigt, im Fall des Blicks auf <em>two spirit people</em> oder antike <em>gender variants</em> anderen Kulturen in dieser Weise unsere Sichtweise überzustülpen.</p>

<p>Was meint ihr, Betroffene oder Nichtbetroffene?</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=109&amp;md5=c0f2ad60aeebfcf3016dc90ac705142c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beiträge zum Buchprojekt: Fristverlängerung</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 14:18:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[buchprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe meinen Aufruf, Beiträge für mein Buchprojekt zu leisten, hier am 5. Juli eingestellt. Vielleicht hat er noch nicht genug Leute erreicht, jedenfalls habe ich bisher erst wenige Zusagen für Beiträge bekommen. Darum verlängere ich jetzt ein weiteres Mal die Frist für Zusagen bis zum 21.12.2009. Deadline für die Beiträge ist dann der 2.2.2010. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meinen Aufruf, Beiträge für mein Buchprojekt zu leisten, hier am 5. Juli eingestellt. Vielleicht hat er noch nicht genug Leute erreicht, jedenfalls habe ich bisher erst wenige Zusagen für Beiträge bekommen. Darum verlängere ich jetzt ein weiteres Mal die Frist für Zusagen bis zum 21.12.2009. Deadline für die Beiträge ist dann der 2.2.2010. Traut Euch!</p>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=86&amp;md5=3d62816f96ad07c7a9f871bc541e8108" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Call for Contributions: Queere Spiritualität abseits der etablierten Religionen</title>
		<link>http://riesenheim.net/2009/07/call-for-contributions-queere-spiritualitaet-abseits-der-etablierten-religionen/</link>
		<comments>http://riesenheim.net/2009/07/call-for-contributions-queere-spiritualitaet-abseits-der-etablierten-religionen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 08:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[bi]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[call for papers]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[lesbisch]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[sachbuch]]></category>
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		<category><![CDATA[transgender]]></category>
		<category><![CDATA[transsexuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Vorhaben, ein Buch über/von/für queers auf naturspirituellen Wegen zu schreiben bzw. herauszubringen. Warum? Ich habe den Eindruck, die öffentliche Debatte in der queeren Community über Religion/Spiritualität ist dominiert a) überhaupt von den etablierten Religionen, b) besonders seit 9/11 vom Reden über Diskriminierung und (nicht nur islamischen) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich trage mich schon seit einiger Zeit mit dem Vorhaben, ein Buch über/von/für queers auf naturspirituellen Wegen zu schreiben bzw. herauszubringen.</p>

<p>Warum? Ich habe den Eindruck, die öffentliche Debatte in der queeren Community über Religion/Spiritualität ist dominiert a) überhaupt von den etablierten Religionen, b) besonders seit 9/11 vom Reden über Diskriminierung und (nicht nur islamischen) Fundamentalismus und c) besonders im Fall von Christentum, Islam und Judentum von Apologetik, d.h. von einer theologischen Rechtfertigung der Homosexualität (auch wenn einzelne christliche Autoren<sup class='footnote'><a href='#fn-77-1' id='fnref-77-1'>1</a></sup> diese Verengung kritisieren). Die Option, Spiritualität selbst zu gestalten, sowie alternative spirituelle Wege werden kaum wahrgenommen, und für viele queers scheint die einzig praktikable Haltung zu sein, Religion &#8211; und in einer weitverbreiteten Verwechslung auch alles Spirituelle &#8211; abzulehnen, um Ausgrenzung oder moralischem Abqualifiziertwerden zu entgehen.<sup class='footnote'><a href='#fn-77-2' id='fnref-77-2'>2</a></sup> Dabei beschreiben mehrere Autoren auch eine tiefe Sehnsucht von Lesben und Schwulen nach einer gelebten Spiritualität.</p>

<p>In den Bereichen der alternativen Spiritualität, sollte man meinen, ist es behaglicher für Schwule und Lesben. Doch hier herrschen oft genauso heteronorme Bilder, feministische Positionen wie die von Starhawk oder Luisa Francia erscheinen nicht mehr so salonfähig, wie sie in den 80ern vielleicht einmal waren. Zwar werden Lesben und Schwule weitgehend akzeptiert, doch mir ist auch der Fall bekannt, daß eine Frau mit transsexueller Vergangenheit aus einer dianischen Gemeinschaft ausgeschlossen wurde.
Zudem: zwischen &#8220;ich werde nicht verteufelt&#8221; und &#8220;meine Spiritualität bzw. meine spirituelle Gemeinschaft wird mir in vollem Umfang gerecht&#8221; (indem z.B. nicht auf heteronormativen Symbolen bestanden wird oder indem meine queeren Bedürfnisse ganz selbstverständlich genauso im Zentrum ritueller Aufmerksamkeit stehen dürfen wie heterosexuelle) liegen Welten. Gerade im naturspirituellen Bereich, scheint mir, heißen zwei markante, aber bei weitem nicht die einzigen Fallen Biologismus und naiver Naturbegriff.</p>

<p>Ich möchte zeigen, wie spirituelle Wege abseits der etablierten Religionen aussehen können, die queers gerecht werden. Da ich mich nicht auf zu fremdes Terrain begeben mag UND da ich denke, daß sonst leicht ein mehrbändiger Wälzer daraus würde, begrenze ich die Thematik auf den naturspirituellen Bereich.</p>

<p>Ich habe mich dazu entschlossen, dieses Buch nicht als Monographie zu gestalten. Denn: ich möchte darauf hinweisen, daß es viele verschiedene &#8220;richtige&#8221; Wege gibt. Jede/r muß, denke ich, seinen/ihren Weg selbst
finden. <strong>Doch Bücher können, neben der Begegnung mit anderen Menschen, Internetseiten etc. wichtige Landkarten und Kompasse sein.</strong> Und um dieser Vielfalt der Wege gerecht zu werden, möchte ich viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen lassen, alte und junge, schwule, bi- und transsexuelle, lesbische, SMer oder total vanille, Single oder in Langzeitbeziehung lebend, schon lange auf einem Pfad unterwegs oder erst seit kurzer Zeit in diese Richtung schnuppernd, solitary oder einer Gemeinschaft zugehörig, und vor allem der verschiedensten naturspirituellen Prägungen.</p>

<p><strong>So, und nun der Aufruf:</strong> 
Ich suche Menschen, die sich als queer und naturspirituell bzw. naturreligiös (Hexe/HeidIn/SchamanIn/freifliegend&#8230; etc.) definieren und Lust haben, einen Beitrag zu einem solchen Buch zu schreiben. Ich denke zuerstmal an non-fiction-Beiträge zwischen 5 und 20 Seiten Länge (wenn man eine Normseite von 2100 Zeichen zugrunde legt, wären das zwischen 10200 und 42000 Zeichen inkl. Leerzeichen und Absatzmarken). Inhaltlich lasse ich Euch freie Hand, falls notwendig, habe ich einen kleinen Fragenkatalog zur Anregung (den gibt es auf Wunsch per e-mail). Wichtig ist mir nur, daß der Beitrag erkennbar mit dem Feld &#8220;Naturspiritualität/Naturreligion und/vs. queer&#8221; zu tun hat.</p>

<p>Eine einzige Einschränkung: Ich behalte mir vor, im Zweifelsfall nein zu einem Beitrag zu sagen &#8211; z.B. wenn die üblichen Verdächtigen (Nationalismus, Rassismus, Sexismus, angebräunter Kram) drin enthalten sind.</p>

<p><strong>Was gibt&#8217;s dafür?</strong>
Meine ewige Dankbarkeit und &#8211; je nach Resonanz &#8211; Ruhm und Anerkennung <img src='http://riesenheim.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich habe noch nicht entschieden, wie, bei welchem Verlag oder Print-on-Demand-Service das Buch veröffentlicht wird. Dementsprechend kann ich auch noch nichts zu sonstigen Modalitäten sagen.</p>

<p>Wer Lust hat beizutragen, möge sich bitte bis <del datetime="2009-08-10T15:54:00+00:00">zum 15. August 2009</del> Samhain (31.10.2009) bei mir (Kontakt siehe Impressum) melden. Toll wäre, wenn die Beiträge bis <del datetime="2009-08-10T15:54:00+00:00">Samhain (31.10.09)</del> Ende des Jahres, spätestens aber zu Imbolc 2010 in Sack und Tüten wären!</p>

<p>Ich bin dankbar, wenn Ihr diesen Aufruf <strong>weiterverbreitet</strong>, bitte dann immer <strong>mit einem Link hierher</strong>.</p>

<div class='footnotes'><div class='footnotedivider'></div><ol><li id='fn-77-1'>z.B. Urs Mattmann, Coming In: Spiritualität für Schwule und Lesben, München (Kösel) 2002 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-77-1'>&#8617;</a></span></li><li id='fn-77-2'>vgl. Christian de la Huerta: Coming Out Spiritually: The Next Step. Tarcher, 1999, S. 5/6, sowie Jörg Wellenkötter/Barbara Dietl; “Mein genialer Lehrer Buddha.” Siegessäule 2006/12, S. 14-16 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-77-2'>&#8617;</a></span></li></ol></div>
 <p><a href="http://riesenheim.net/?flattrss_redirect&amp;id=77&amp;md5=cc3283958392ed5c88dee3a1e2b2d993" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://riesenheim.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bibliographie aktualisiert</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 13:20:43 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir sind da noch ein paar Bücher genannt worden, die auf die <a href="http://riesenheim.net/rbh/qpaganbib.html">Bibliographie</a> zum Thema queer &amp; Heidentum gehören &#8211; ich habe sie etwas ergänzt. (Und einige gehören vielleicht runtergeschmissen, aber das tu ich ein andermal.)</p>
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