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	<title>riesenheim&#187; rezension</title>
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	<description>thursas hallen</description>
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		<title>Gelesen: Kimeron N. Hardin, The Gay &amp; Lesbian Self Esteem Book</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 04:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<category><![CDATA[lesbisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Selbstwertgef&#252;hl, k&#246;nnte man meinen, ist eigentlich f&#252;r fast jeden Menschen in unseren westlichen Kulturen ein Thema. Mu&#223; es da ein explizit schwullesbisches Buch zu diesem Thema geben? Kimeron N. Hardins Antwort in&#8221;The Gay and Lesbian Self-Esteem Book&#8221; ist: Ja, denn die Selbstwertprobleme, mit denen sich Schwule und Lesben auseinandersetzen, sind oft durch spezifische gesellschaftliche Mechanismen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstwertgef&#252;hl, k&#246;nnte man meinen, ist eigentlich f&#252;r fast jeden Menschen in unseren westlichen Kulturen ein Thema. Mu&#223; es da ein explizit schwullesbisches Buch zu diesem Thema geben? Kimeron N. Hardins Antwort in&#8221;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/1572241314?ie=UTF8&#038;tag=riesenheim-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=1572241314">The Gay and Lesbian Self-Esteem Book</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=riesenheim-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=1572241314" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&#8221; ist: Ja, denn die Selbstwertprobleme, mit denen sich Schwule und Lesben auseinandersetzen, sind oft durch spezifische gesellschaftliche Mechanismen bedingt. Dar&#252;ber hinaus sei das Selbstwertgef&#252;hl von Schwulen und Lesben mehr als das von Heterosexuellen st&#228;ndig unter Belagerung.</p>
<p>Ein gesundes Selbstwertgef&#252;hl kann, so Hardin, ganz wesentlich dazu beitragen, mit Beziehungen und Gef&#252;hlen konstruktiv umzugehen, das eigene Potential zu entfalten, selbstzerst&#246;rerisches Verhalten zu vermeiden, Belastungen auszuhalten sowie Entscheidungen zu treffen, die von realistischer Wahrnehmung, Selbstvertrauen und Autonomie statt vom Weg des geringsten Widerstandes, &#196;ngsten oder verinnerlichten Zw&#228;ngen gepr&#228;gt sind. Es macht auch, so impliziert das Buch, resistenter gegen die spezifischen Belastungen, denen Lesben und Schwule in einer immer noch heterozentristischen <sup class='footnote'><a href='#fn-160-1' id='fnref-160-1'>1</a></sup> gesellschaftlichen Situation ausgesetzt sind. Diese Resistenz macht politische Aktion jedoch nicht unn&#246;tig, im Gegenteil: sie kann Ausdruck gesunden Selbstbewu&#223;tseins sein, ja sogar helfen, dieses erst herzustellen. <span id="more-160"></span></p>
<p>Hardins theoretische Basis ist die kognitive Verhaltenstherapie. Auf der Basis dieses Modells leitet sein Buch dazu an, wie man den eigenen destruktiven Selbstgespr&#228;chen, die eine gesunde Selbstliebe unterminieren, auf die Spur kommt, wie man pr&#228;gende Einfl&#252;sse aufdecken und ihre Macht verringern kann, wie man das unbewu&#223;te Regelwerk, nach dem man sein Leben f&#252;hrt, Schritt f&#252;r Schritt bewu&#223;t ver&#228;ndern kann. Aber auch Techniken, um lange unterdr&#252;ckte Emotionen zu ihrem Recht kommen zu lassen, haben ihren Platz, ebenso wie Erl&#228;uterungen zu Systemen, die jeden Menschen in westlichen Gesellschaften irgendwann gepr&#228;gt haben: Erziehung, Schule, peer groups, Medien und Politik. Ein eigenes, sehr differenziertes Kapitel ist Spiritualit&#228;t und Religion gewidmet und ein letztes gibt denen, die an der &#220;berwindung von Selbstwertproblemen mit der Hilfe eines/r TherapeutIn arbeiten wollen, Rat zur Suche nach geeigneten Profis.</p>
<p>Da&#223; im Titel nur von &#8220;Gay &#038; Lesbian&#8221; die Rede ist, ist tats&#228;chlich korrekt, denn Trans* und Bisexuelle werden nicht erw&#228;hnt &#8211; in ersterem Fall wird es sicherlich der Tatsache gerecht, da&#223; die Selbstwertproblematiken von Trans* m&#246;glicherweise abermals anders gelagert sind; da&#223; Bisexuelle au&#223;en vor bleiben, ist jedoch schade.<br />
Angenehm an Hardins Buch ist die Nachvollziehbarkeit der Erkl&#228;rungen; man merkt, da&#223; er auf dem Boden sowohl psychotherapeutischer Erfahrung als auch einer wissenschaftlichen Grundlage steht. Seine Sprache ist klar und alltagsnah und auch nicht-muttersprachlichen Leser_innen verst&#228;ndlich. Esoterische Wolkigkeit, Schuldzuweisungen oder Stereotypen fehlen wohltuend.<br />
Positiv aufgefallen ist mir auch, da&#223; er eine Balance zwischen den positiven Seiten schwullesbischer Communities und der Kritik an ihnen wahrt; dies alles auf eine Weise, die sich auf die Evidenz aus zahlreichen Fallbeispielen st&#252;tzt.</p>
<p>&#8220;The Gay &#038; Lesbian Self Esteem Book&#8221; ist ein Arbeitsbuch, f&#252;r das mensch sich Zeit nehmen sollte. Um es wirklich zu nutzen, braucht es nicht nur Geduld, sondern auch die Bereitschaft, die vorgeschlagenen Reflexionen und &#220;bungen regelm&#228;&#223;ig zu machen.<br />
Man merkt dem Buch an, da&#223; die gesellschaftliche Situation in Amerika eine andere ist: Nicht nur die Empfehlungen zur Suche nach TherapeutInnen oder das Kapitel &#252;ber Religion und Spiritualit&#228;t unterscheiden sich sehr (und nicht unbedingt positiv) von den deutschen Verh&#228;ltnissen. W&#252;rde dieses &#252;beraus hilfreiche Buch ins Deutsche &#252;bersetzt (was sehr zu w&#252;nschen w&#228;re), w&#228;re eine Anpassung der genannten Kapitel an hiesige Verh&#228;ltnisse w&#252;nschenswert.</p>
<p>F&#252;r jeden, der den Mut, die Disziplin und die Ausdauer hat, an sich zu arbeiten, und wenig M&#252;he damit hat, auf Englisch zu lesen, bietet dieses Buch eine brauchbare und pragmatische Anleitung zur Selbsthilfe.</p>
<p>Hier die bibliographischen Daten noch einmal:<br />
Hardin, Kimeron N., <strong>The Gay and Lesbian Self-Esteem Book: A Guide to Loving Ourselves</strong>. New Harbinger Publications, 1999.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-160-1'>Den Begriff &#8220;Heterozentrismus&#8221; pr&#228;gt Hardin f&#252;r das Verhalten der Mehrheitsgesellschaft, die nicht-heterosexuelle Lebensweisen nach Kr&#228;ften ignoriert und nicht wahrnehmen will. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-160-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Gelesen: Birgit Neger, Moderne Hexen und Wicca. Aufzeichnungen &#252;ber eine magische Lebenswelt von heute</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf meinem Alltags-Allzweck-Blog ryuu.de hatte ich versprochen, da&#223; ich meine Leseeindr&#252;cke von Birgit Negers &#8220;Moderne Hexen und Wicca: Aufzeichnungen &#252;ber eine magische Lebenswelt von heute&#8221; (Affiliate-Link) zum besten gebe, wenn ich es ausgelesen habe.
Eine ausf&#252;hrliche Rezension, der ich mich anschlie&#223;en kann, gibt es bereits auf der Seite der Nornirs Aett: Ein Buch, das eine L&#252;cke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf meinem Alltags-Allzweck-Blog <a href="http://ryuu.de">ryuu.de</a> hatte ich versprochen, da&#223; ich meine Leseeindr&#252;cke von Birgit Negers <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3205783506?ie=UTF8&#038;tag=riesenheim-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3205783506">&#8220;Moderne Hexen und Wicca: Aufzeichnungen &#252;ber eine magische Lebenswelt von heute&#8221; (Affiliate-Link)</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=riesenheim-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3205783506" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> zum besten gebe, wenn ich es ausgelesen habe.</p>
<p>Eine ausf&#252;hrliche Rezension, der ich mich anschlie&#223;en kann, gibt es bereits auf der Seite der Nornirs Aett: <a href="http://www.nornirsaett.de/ein-buch-das-eine-lucke-fullt-birgit-neger-moderne-hexen-und-wicca/">Ein Buch, das eine L&#252;cke schlie&#223;t</a>. <span id="more-110"></span><br />
Ich will hier noch einmal hervorheben, was mir positiv aufgefallen ist: Erstens war es sehr informativ, einmal den Mythos von den &#8220;neun Millionen verbrannten Hexen&#8221; und der &#8220;Vernichtung der weisen Frauen&#8221; dekonstruiert zu finden; zweitens war das die erste sachlich-kritische Darstellung einer Geschichte des Wicca, die ich gelesen habe. Und dar&#252;ber hinaus gab es einige Klarstellungen, bei denen ich am liebsten laut &#8220;Ja, ja, JA!!!&#8221; gerufen h&#228;tte: so etwa die Klarstellungen zu den Begriffen &#8220;Esoterik&#8221; und &#8220;Magie&#8221;, aber auch bei ihrer Annh&#228;herung an den Begriff der Hexe. Viel Material zum Denken sind die &#8220;10 Portr&#228;ts&#8221;, die den letzten Teil des Buches bilden: hier wird deutlich, wie durchdacht und individuell moderne Hexen ihre Spiritualit&#228;t leben.</p>
<p>Der Fokus des Buches liegt auf dem Hexentum und auf Wicca. Rekonstruktionistische Str&#246;mungen wie Asatrú und Celtoi, die meiner Erfahrung nach anders funktionieren, werden nicht so stark ber&#252;cksichtigt &#8211; aber das ist m&#246;glicherweise eine andere Baustelle.</p>
<p><strong>Full Disclosure:</strong> ich kannte die Autorin pers&#246;nlich, bevor ich ihr Buch gelesen habe. </p>
<p>Hier noch einmal die bibliographischen Daten:<br />
<strong>Birgit Neger:</strong> Moderne Hexen und Wicca. Aufzeichnungen &#252;ber eine magische Lebenswelt von heute. Wien, K&#246;ln, Weimar (B&#246;hlau Verlag) 2009, 208 S.</p>
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		<title>Gelesen: Luisa Francia, Zaubergarn.</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Magie, das ist der Paukenschlag zum Auftakt dieses kleinen B&#228;ndchens, ist keine erlernbare Technik. Magie ist f&#252;r Luisa Francia Kommunikation mit allen Wesen &#252;ber das hinaus, von dem uns die Wissenschaft erz&#228;hlen will, es sei m&#246;glich und vern&#252;nftig. Immer wieder dreht sich das schmale B&#228;ndchen um Singen und H&#246;ren, Sprache und Wirklichkeit, um das gelassene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Magie, das ist der Paukenschlag zum Auftakt dieses kleinen B&#228;ndchens, ist keine erlernbare Technik. Magie ist f&#252;r Luisa Francia Kommunikation mit allen Wesen &#252;ber das hinaus, von dem uns die Wissenschaft erz&#228;hlen will, es sei m&#246;glich und vern&#252;nftig. Immer wieder dreht sich das schmale B&#228;ndchen um Singen und H&#246;ren, Sprache und Wirklichkeit, um das gelassene Entdecken des Wissens, das sich aus der immer schon dagewesenen Verbindung mit dem Rest des Universums &#8211; vom menschlichen Gegen&#252;ber &#252;ber die Heilpflanze bis zum Virenstamm &#8211; ergibt. Immer geht es um das Finden des Eigenen, nie um die Einweihung in irgendeine h&#246;here Wahrheit, wie es Francia &#252;berhaupt wunderbar gelingt, der &#252;blichen Metaphorik der Esoterik aus dem Weg zu gehen. Hier mu&#223; nichts erarbeitet werden, frau mu&#223; nichts entwickeln oder trainieren: es ist alles immer schon da, auf die Langsamkeit, die Stille, das Einlassen auf die feine Wahrnehmung, die Gelassenheit, ja auch: das Nicht-Tun kommt es an.<br />
Den letzten Teil des Buches nehmen drei kurze Neu-Erz&#228;hlungen von M&#228;rchen (zu Tr&#228;nen ger&#252;hrt hat mich das erste, &#8220;Die Geschichte vom K&#246;nig und der wilden Frau&#8221;) und Ritualfotos von Inea Gukema ein.<br />
Wie gewohnt bewegt sich Luisa Francia assoziativ von einem Ph&#228;nomen zum n&#228;chsten und umkreist das zentrale Thema eines jeden Kapitels mehr, als es in einer linearen Abfolge zu er&#246;rtern. Ich habe dieses Buch an wenigen Abenden gelesen, es liest sich leicht und doch nicht substanzlos; eine wunderbar poetische, nahrhafte Ermutigung zum Spinnen der eigenen Wirklichkeit.</p>
<p>Luisa Francia: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3881041907?ie=UTF8&#038;tag=camilkutznsch-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3881041907">Zaubergarn</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=camilkutznsch-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3881041907" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. M&#252;nchen: Frauenoffensive, 1989.</p>
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		<title>Gelesen: Luisa Francia, Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 22:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Luisa Francia]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[ritual]]></category>
		<category><![CDATA[spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Buch habe ich vor gut zwei Jahren gelesen und hole es immer noch gerne aus dem Regal, vor allem, wenn mal wieder ein Ritual zu gestalten ist und ich Inspiration suche.
&#8220;Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT&#8221; ist eine Aufforderung, alles in Frage zu stellen, aus einer anderen Perspektive zu sehen und Skepsis in Freiheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch habe ich vor gut zwei Jahren gelesen und hole es immer noch gerne aus dem Regal, vor allem, wenn mal wieder ein Ritual zu gestalten ist und ich Inspiration suche.</p>
<p>&#8220;Der Rest Deines Lebens beginnt JETZT&#8221; ist eine Aufforderung, alles in Frage zu stellen, aus einer anderen Perspektive zu sehen und Skepsis in Freiheit zu wandeln, wie man sie von Luisa Francia schon gut kennt. Insofern also eigentlich nichts Neues; Francias Perspektive ist zudem die einer wei&#223;en, heterosexuellen deutschen Frau, die in den Siebzigern und Achtzigern die Frauenbewegung und die Bewegung der Neuen Hexen mitgepr&#228;gt und -getragen hat. Die Sicht z.B. von Lesben, von anderen Generationen und anderen Lebensentw&#252;rfen kommt nicht vor und f&#252;r mich erfordert das immer wieder &#220;bersetzungsarbeit oder auch Distanz.<br />
Dieser &#8220;Aufgu&#223;&#8221; gl&#228;nzt allerdings dadurch, da&#223; immer wieder ihre Reiseerfahrungen einflie&#223;en, eine eurozentristische Sicht dadurch vermieden wird, da&#223; immer wieder Erfahrungen aus Indien, Afrika, Tibet einflie&#223;en. Und wie &#252;blich sucht mensch esoterisches Geseier vollkommen vergebens: pragmatisch und lustvoll geht es zu in der Magie, die Francia beschreibt, eine sinnliche, irdische Magie, die an nichts glauben mu&#223; und jeder strebsamen Logik der H&#246;herentwicklung, Disziplin und Dominanz ein Schnippchen schl&#228;gt. </p>
<p>Die &#8220;eigentlichen&#8221; Ritualanleitungen (denn uneigentlich geh&#246;ren die Kapitel, die ihnen vorangehen, dazu) sind sehr kurz, selten l&#228;nger als eine Seite. Doch im Unterschied zu den Tanzritualen in &#8220;Mond Tanz Magie&#8221; ist gerade das ihre St&#228;rke, sie sind weniger komplex, fordern weniger eine Gruppe, die l&#228;ngerfristig gemeinsam arbeitet, sind &#8211; obwohl dann und wann einmal Helferwesen gerufen werden &#8211; hochgradig skeptikertauglich. Zugleich (so ist meine Einsch&#228;tzung) k&#246;nnen sie durchaus abendf&#252;llend sein. Einige Rituale sind f&#252;r Gruppen entworfen, andere sollen ausdr&#252;cklich allein durchgef&#252;hrt werden.<br />
Obwohl Francias Perspektive radikal gynozentrisch ist, sind die Rituale auch f&#252;r M&#228;nner geeignet. Wer ausf&#252;hrliche &#8220;Ritualrezepte&#8221; oder das n&#228;chste Handwerksbuch f&#252;r Junghexen sucht, ist mit diesem Buch falsch, wer jedoch bereit ist, sich auf ihr Durcheinandersch&#252;tteln der &#252;blichen Phrasen und eine Magie einzulassen, die in dem steckt, wie wir die Welt tagt&#228;glich sehen, der ist mit diesem Buch gut bedient.</p>
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		<title>Hans Stucken: Das Seidhr Handbuch. Eine Einf&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 19:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[asatru]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[germanen]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[seidhr]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg: Daniel Junker Verlag, 2006; ISBN: 3938432047
Hans Stucken will mit seinem Seidhr Handbuch einen Beitrag zu einer &#8220;gemeinschaftlichen kulturellen Entwicklung&#8221; auf dem Gebiet des Seidhr leisten. (1) Er hat eine angenehm und fl&#252;ssig lesbare &#220;berblicksarbeit geschrieben und leistet dabei eine relativ systematische und konsistente Begriffskl&#228;rung, die sich &#252;ber das nordische Modell der Seele und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg: Daniel Junker Verlag, 2006; ISBN: 3938432047</p>
<p>Hans Stucken will mit seinem <em>Seidhr Handbuch</em> einen Beitrag zu einer &#8220;gemeinschaftlichen kulturellen Entwicklung&#8221; auf dem Gebiet des Seidhr leisten. (1) Er hat eine angenehm und fl&#252;ssig lesbare &#220;berblicksarbeit geschrieben und leistet dabei eine relativ systematische und konsistente Begriffskl&#228;rung, die sich &#252;ber das nordische Modell der Seele und die Kosmologie der Neun Welten erstreckt. Positiv f&#228;llt mir auch der Mangel an Synkretismus auf, der fast schon Purismus zu nennen ist; die Leserin wird hier nicht mit der so oft anzutreffenden Kreuzung mit anderen spirituellen Systemen (z.B. der Kabbala) behelligt.</p>
<p>Das Buch bleibt kurz und knackig – f&#252;r meinen Geschmack allerdings zu kurz. <span id="more-43"></span>F&#252;r den doch nicht ganz so kleinen Preis h&#228;tte ich mir etwas mehr als ein doch recht schmales B&#228;ndchen gew&#252;nscht. Vieles wird nur angerissen, mehr Ausf&#252;hrlichkeit h&#228;tte dem Buch gut getan, insbesondere h&#228;tte man aus den doch reichlich vorhandenen Quellen mehr machen k&#246;nnen. Auch die Ritual- und &#220;bungsanregungen sind f&#252;r ein Handbuch, das erkl&#228;rterma&#223;en in die Praxis einf&#252;hren will, etwas knapp geraten.</p>
<p>Das Buch wirkt teilweise etwas unstrukturiert, z.B. steht &#8220;Die Trommel&#8221; etwas verloren zwischen &#8220;Selbsterkenntnis&#8221; und &#8220;Zahlensymbolik&#8221;; eine deutlichere Gliederung w&#228;re nicht verschwendet gewesen.</p>
<p>Bisweilen wirken die h&#228;ufigen Warnungen und Ermahnungen nervig und abschreckend – trotz der Annahme Stuckens, da&#223; nur solche Leute Seidhr praktizieren sollten, die sich davon nicht abschrecken lassen. Auch die &#220;bungsanleitungen wirkten (ganz den st&#228;ndigen Ermahnungen zur Disziplin entsprechend) beim Lesen etwas &#8220;trocken&#8221; auf mich, sie machten wenig Lust, mich einfach hinzusetzen und sie auszuprobieren. Zur Schulung der Imagination gibt es definitiv lustvollere Anleitungen, die mit weniger erhobenem Zeigefinger daherkommen, z.B. Jan Fries’ &#8220;Visual Magick&#8221;.</p>
<p>Eine sprachliche Kleinigkeit am Rande: es ist immer nur vom Seidhmann die Rede – gibt es keine Seidhfrauen? Allgemein h&#228;tte dem Buch ein liebevolleres Lektorat gut getan, der eine oder andere grobe Zeichensetzungsschnitzer tr&#252;bt das Lesevergn&#252;gen und w&#228;re mit einem Blick mehr vermeidbar gewesen.</p>
<p>Alles in allem jedoch ein &#220;berblick, der trotz seiner Schw&#228;chen lesenswert ist. Es bleibt zu w&#252;nschen, da&#223; diesem Buch Arbeiten nachfolgen, die die angeschnittenen Themen vertiefen, die Quellen ausf&#252;hrlicher diskutieren und noch mehr &#220;bungs- und Ritualanregungen geben. Es bleibt der Eindruck, da&#223; auf dem Gebiet des Seidhr noch viel spannende Arbeit wartet – als &#8220;standalone-Anleitung&#8221; erscheint dieses Buch jedenfalls etwas d&#252;nn.</p>
<p><a name="Fu.C3.9Fnoten"></a></p>
<h3><span class="mw-headline">Fu&#223;noten </span></h3>
<ol class="references">
<li id="_note-DefSeidhr">Zur Definition von Seidhr: „Seidhr ist die Aus&#252;bung okkulter Praktiken vor dem Hintergrund der nordisch-germanischen Mythologie“ (Stucken, S. 9). Mit „okkulten Praktiken“ meint Stucken die gesamte Bandbreite von Runenmagie &#252;ber Galdr (magische Arbeit mit der Stimme) und quasi-schamanische Praktiken bis zur Spá-Reise. Kurt Oertels Begriffskl&#228;rung zufolge dient Seidhr „im Altnordischen ganz eindeutig [als] Oberbegriff f&#252;r Magie insgesamt und fa&#223;t genau all jene […] Praktiken zusammen, die wir auch heute unter dem Begriff ‚Magie’ verstehen.“ (zitiert nach: Stucken, S. 11, die Passage d&#252;rfte aber auch in Oertels Aufsatz <a class="external text" title="http://www.seidhfeuer.de/offen/files/oertel1.pdf" rel="nofollow" href="http://www.seidhfeuer.de/offen/files/oertel1.pdf">&#8220;Seidhr und V&#246;lventum&#8221;</a> (pdf) zu finden sein.)</li>
</ol>
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		<title>Raven Kaldera: Hermaphrodeities. The transgender spirituality workbook</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 19:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Philadelphia Pa.: Xlibris Corp., 2001; ISBN: 1401027199
&#8220;Hermaphrodeities&#8221; ist eins der ganz seltenen B&#252;cher zum Thema &#8220;transgender und Spiritualit&#228;t&#8221;. &#220;ber transgender, nicht schwullesbische Fragen; da&#223; das zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe sind, stellt gleich das Vorwort klar. Es ist ein Buch vor allem f&#252;r Menschen zwischen den Geschlechtern, aber auch wer sich eindeutig als m&#228;nnlich oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philadelphia Pa.: Xlibris Corp., 2001; ISBN: 1401027199</p>
<p>&#8220;Hermaphrodeities&#8221; ist eins der ganz seltenen B&#252;cher zum Thema &#8220;transgender und Spiritualit&#228;t&#8221;. &#220;ber transgender, nicht schwullesbische Fragen; da&#223; das zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe sind, stellt gleich das Vorwort klar. Es ist ein Buch vor allem f&#252;r Menschen zwischen den Geschlechtern, aber auch wer sich eindeutig als m&#228;nnlich oder weiblich einordnet, kann daraus was mitnehmen.</p>
<p>Dieses Buch macht klar, da&#223; es so viele Wege gibt, die althergebrachte m&#228;nnlich-weiblich-Dichotomie zu &#252;berschreiten, und so viele Arten, in denen sich Spiritualit&#228;t, Geschlecht und Sexualit&#228;t gegenseitig beeinflussen, da&#223; es unm&#246;glich ist, sie zu kategorisieren.<span id="more-36"></span></p>
<p>Kaldera stellt ein buntes Kaleidoskop von Mythen von den amerikanischen Ureinwohnern, aus Indien, von den Yoruba, aus der r&#246;mischen und griechischen Mythologie zusammen, und entkr&#228;ftet damit ganz beil&#228;ufig die Behauptung, Transsexualit&#228;t sei ein modernes Ph&#228;nomen. Die Mythologie wird erg&#228;nzt durch tonnenweise Anregungen f&#252;r Diskussionsfragen, Kontemplation, Imagination, politische/soziale Arbeit und – last not least – Rituale. Einige der vorgeschlagenen Rituale und Aktivit&#228;ten brauchen ganz sch&#246;n Mut und sind gut geeignet, liebgewonnene Ansichten &#252;ber Geschlecht(er) und Sexualit&#228;t durchzusch&#252;tteln; einige drehen sich um generelle Fragen von Geschlecht und Sexualit&#228;t, w&#228;hrend andere (z.B. &#220;bergangsrituale) spezifisch f&#252;r transgenders sind.</p>
<p>Es geht um so verschiedene Themen wie Intersexualit&#228;t, den &#220;bergang von m&#228;nnlich zu weiblich und umgekehrt, Crossdressing, Umgang mit dem Patriarchat, Heilung, community und Illusionen. Zu jedem Kapitel geh&#246;rt ein Interview mit einem oder mehreren Menschen verschiedenen Geschlechts/verschiedener Sexualit&#228;t und spiritueller Ausrichtung – eine wunderbare Demonstration der Vielfalt dessen, was zwischen m&#228;nnlich und weiblich alles lebt.</p>
<p>Spirituell liegt das Schwergewicht auf heidnischen &#220;berzeugungen, aber ohne eine bestimmte heidnische Richtung zu bevorzugen.</p>
<p>“Hermaphrodeities” ist kein transgender-Coming Out-Buch und keine Einf&#252;hrung ins Heidentum. Um voll von diesem Buch zu profitieren, sollte man sich mit den Grundbegriffen von beidem schon etwas auskennen.</p>
<p>Die vorgestellten Rituale sind zum gr&#246;&#223;eren Teil f&#252;r Gruppen, die am besten sehr open minded sein sollten, nicht f&#252;r Menschen, die allein arbeiten; die Diskussionsfragen setzen voraus, da&#223; es &#252;berhaupt erstmal jemanden gibt, mit dem man sowohl transgender- als auch spirituelle Themen besprechen kann und m&#246;chte. Die Vorschl&#228;ge f&#252;r “outer world”, d.h. im weiteren Sinn politische Aktivit&#228;ten, sind bisweilen sehr spezifisch US-amerikanisch, in Europa mu&#223;, wer in dieser Hinsicht aktiv werden m&#246;chte, sich wohl auf ganz andere Bedingungen einstellen und eigene Ideen entwickeln.</p>
<p>Zusammenfassend: Ein interessantes und inspirierendes Buch, von dem eine deutsche &#220;bersetzung ganz dringend zu w&#252;nschen w&#228;re.</p>
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		<title>Christian de la Huerta: Coming Out Spiritually: The Next Step</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 17:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thursa</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeremy P. Tarcher, 1999, ISBN-10: 0874779669
Schwule, Lesben und Spiritualit&#228;t? Lange war es undenkbar, das in einem Atemzug zu nennen. &#8220;Oh Gott, Religion! Teufelszeug, das uns Schwulen und Lesben immer Schuld und Ausgrenzung beschert.&#8221;, zitiert die Siegess&#228;ule noch im Dezember 2006 &#8211; allerdings nicht unwidersprochen &#8211; die g&#228;ngige Meinung (&#8220;Ich glaube schon&#8221;, Siegess&#228;ule 12/2006, S. 13-21).
Christian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeremy P. Tarcher, 1999, ISBN-10: 0874779669</p>
<p>Schwule, Lesben und Spiritualit&#228;t? Lange war es undenkbar, das in einem Atemzug zu nennen. &#8220;Oh Gott, Religion! Teufelszeug, das uns Schwulen und Lesben immer Schuld und Ausgrenzung beschert.&#8221;, zitiert die Siegess&#228;ule noch im Dezember 2006 &#8211; allerdings nicht unwidersprochen &#8211; die g&#228;ngige Meinung (&#8220;Ich glaube schon&#8221;, Siegess&#228;ule 12/2006, S. 13-21).</p>
<p>Christian de la Huerta befa&#223;t sich unerschrocken trotzdem mit dem Thema. Er nimmt in der queer community einen Mangel wahr: “What is lacking in the queer community [...] is a real sense of self.” Dieser Mangel liegt f&#252;r ihn im Verlust der Spiritualit&#228;t begr&#252;ndet.</p>
<p>Angesichts der Verfolgung und Diskriminierung, die Schwule und Lesben durch etablierte Religionen erfahren haben und immer noch erfahren, sei Religion ein &#8220;turnoff&#8221; f&#252;r viele.<span id="more-32"></span> Jedoch werde dabei oft das Kind mit dem Taufwasser ausgesch&#252;ttet, viele brechen nicht nur ihre Bindungen an religi&#246;se Institutionen, sondern versuchen auch, ihre Spiritualit&#228;t loszuwerden.</p>
<p>Spiritualit&#228;t definiert er als &#8220;pers&#246;nliche Verbindung zu etwas, das gr&#246;&#223;er ist als wir selbst&#8221; (S. 6), die unabh&#228;ngig von institutionalisierter Religion ist.</p>
<p>Im Gegensatz zu der Verteufelung, die etablierte Religionsgemeinschaften Schwulen und Lesben entgegenbringen, demonstriert de la Huerta an einer F&#252;lle von Beispielen, welche speziellen spirituellen Funktionen „gay people“ („gay“ hier im &#252;bergreifenden Sinn von „homosexuell“) in vielen Kulturen der Welt &#252;bernommen haben und noch &#252;bernehmen: vom revolution&#228;ren „catalytic transformer“ &#252;ber „consciousness scouts“ und „shamans and priests“ bis zu „gatekeepers“, die die Tore zu anderen Welten ge&#246;ffnet halten. Insgesamt zehn archetypische Rollen von Schwulen und Lesben diskutiert er im ersten Kapitel, das den Titel „Walking between Worlds“ tr&#228;gt.</p>
<p>Das zweite Kapitel, “Coming In”, dreht sich dagegen erst einmal um das zutiefst Pers&#246;nliche, um die Frage, wie man, ganz unabh&#228;ngig von Institutionen und gesellschaftlichen Rollen, f&#252;r sich selbst den richtigen spirituellen Weg findet. De la Huerta stellt hier verschiedene Wege der Meditation vor, aber auch Bewegungspraktiken wie Yoga, T’ai Chi, Qi Gong, Tanz oder Labyrinthgehen. Auch Atemarbeit, K&#246;rperarbeit und Entheogene werden gew&#252;rdigt.</p>
<p>Sexualit&#228;t ist das Zentrum des dritten Kapitels (“The Faces of Passion”); hier geht es um die Frage, wie man zu einer ges&#252;nderen Sexualit&#228;t finden kann. Hier macht sich die schwule Perspektive am deutlichsten bemerkbar, lesbische und bisexuelle Erfahrungen finden leider wenig Raum.</p>
<p>Das vierte Kapitel, „Coming Out“ ist thematisch recht disparat. Coming Out, sowohl das schwule/lesbische als auch Coming Out im Sinne von „sich innerhalb der schwullesbischen Community als spiritueller Mensch zeigen“, steht neben der Frage, wie man Spiritualit&#228;t in sein Leben integrieren kann und neben Ans&#228;tzen f&#252;r eine gelebte Spiritualit&#228;t. Letztere rangieren von Dankbarkeit als Haltung &#252;ber Lekt&#252;re und Wildniserfahrung bis zum Engagement als spirituellem Weg.</p>
<p>&#196;u&#223;erst interessant ist auch der erste Anhang: Hier hat de la Huerta detailliert aufgeschrieben, was verschiedene Religionen zum Thema Homosexualit&#228;t zu sagen haben. Er ber&#252;cksichtigt dabei nicht nur die gro&#223;en Weltreligionen, sondern auch Taoismus, Native Americans, Voodoo und Santería, neopagane Anschauungen und Wicca; man erf&#228;hrt aber auch von den Bestrebungen von Schwulen und Lesben innerhalb der gro&#223;en Religionen. Ein weiterer Anhang mit Adressen von Organisationen und Anbietern, von denen allerdings die meisten in den USA ans&#228;ssig sind, rundet das Buch ab.</p>
<p>Die St&#228;rke dieses Buches ist seine allumfassende Perspektive ohne Werturteile. Eine Vielfalt an Erfahrungen wird ausgebreitet, Menschen aus sehr verschiedenen spirituellen Richtungen kommen zu Wort. Ein &#252;beraus lesenswertes Buch, besonders f&#252;r Menschen, die noch auf der Suche nach einer ihnen angemessenen Art der Spiritualit&#228;t sind.</p>
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