Dez 29, 18:16
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Ich tu mir schwer damit. Also mal nichts tun. Und um so besser gefiel mir kürzlich ein Verschreiber einer Freundin, die aus den Rauhnächten Ruhnächte machte… denn das ist ne Lektion, die ich mir mal vorgenommen habe. Also nicht die im vorhinein gefühlt ruhigen Tage “zwischen den Jahren” mit Plänen zuballern. Mal Dinge tatsächlich ruhen und reifen lassen.

Nun ja – in den wenigen Tagen daheim hätte ich mich fast mit meiner Großmutter gezofft, die irgendwie immer noch stolz darauf ist, daß sie jahrelang 60-Stunden-Wochen geschoben hat. Daß mir gerade sehr bewußt geworden ist, daß Arbeit eben nicht das Wichtigste in meinem Leben ist (und wenn ich damit zehnmal jenseitig Kohle scheffeln könnte), trug nicht gerade dazu bei, die Lage zu entschärfen.

Und grad überlege ich, was ich mit Silvester anstelle. Hm. Vielleicht verhalte ich mich antizyklisch und penne kurz vor Mitternacht vor GITS:SAC ein.

Achja: Gesegnete Rauhnächte!

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Dez 15, 11:23
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bin ich eins. Mit allem, was Materielles betrifft.

Mein reichlich genutztes Netbook zum Beispiel macht ein paar seltsame Dinge. Zeigt unter bestimmten Bedingungen, die ich noch nicht vollkommen isoliert habe, Zeichensalat auf dem Monitor an, wenn ich es in den Ruhezustand schicke. Und prompt mach ich mir Sorgen: Ich hab das Teil doch erst seit nem knappen halben Jahr!

Ja, ich bin ein Geek. Der Computer ist nicht nur Arbeitsmittel für mich, sondern auch viel von meiner Kommunikation spielt sich darüber ab und viel von dem, was ich tue, findet mit Computern statt. Aber daß ich beim kleinsten Anzeichen von Fehlfunktionen so ängstlich werde – hmpf.

Ganz davon abgesehe, daß das Netbook ist auch gerade mein einziger Computer ist (zu Hause, die Büro-Windose ist ja nicht meine und ich kann damit nicht anstellen, was ich will). Irgendwann brauche ich schon wieder einen “richtigen”, ausgewachsenen Computer. Und vielleicht sollte ich mir den dann auch irgendwann mal gönnen – spätestens, wenn ich in die Verlegenheit kommen sollte, von zu Hause aus zu arbeiten oder mich gar selbständig zu machen.

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Dez 11, 16:15
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also nicht nur auf Arbeit, wo ich schnell mal in einer Pause was runtertippen kann, sondern auch zuhause, nach fast zwei Wochen offline und festnetztelefonisch nicht erreichbar sein und versagender Kommunikation mit meinem Provider. (Wenigstens wurde mir eine komplette Monatsgebühr erstattet, aber guter Support geht anders.)

Der Internetentzug hatte auch seine positiven Seiten! Aber ich fühlte mich so hilflos ohne Netz. Und vor allem fehlte mir das Festnetz, die stundenlangen Telefonate mit meiner besten Freundin oder schnell mal meine Mom anzurufen, um die Reiseplanung festzuklopfen.

Ich bin froh, daß ich mein DSL wieder habe. Auch wenn ich theoretisch ohne leben könnte.

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