Feb 5, 16:20
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Da stagniere ich langelange vor mich hin und fühle mich, als könnte ich nicht vorwärts und rückwärts, auch nachdem die objektive Handlungsunfähigkeit wegen bürokratischer Hindernisse, Armut und Co. lange vorbei ist.

Und prompt stelle ich fest, daß da zwar Verpflichtungen sind, daß ich aber Ressourcen habe und irgendwie beginnen plötzlich Dinge Früchte zu tragen. Irgendwie ist mir grad danach, mein materielles Leben trotz meiner grundsätzlichen Schißhasigkeit mal neu in die Hand zu nehmen, wichtige Einzelheiten neu auszurichten – und schließlich auch endlich mal meine Wohnung bewußt zu gestalten, anstatt weiter mit meinen Providurien1, die irgendwann mal aus der Not entstanden sind, zu vegetieren. Ganz davon abgesehen, daß zumindest die Wände mal wieder gestrichen werden müßten.
Mir fiel dabei auf, daß ich da gerne “ich warte, bis ich xy getan habe” oder “erst muß ich aber” vorschiebe, was objektiv gar nicht so ist. Die letzten Tage habe ich tatsächlich Schritte weg vom immer nur Planen und “ich muß erst” hin zum tatsächlichen Handeln gemacht, und Junge, setzt das Energie frei! Irre.

1 Der Begriff stammt aus: Sascha Lobo, Kathrin Passig, Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin (meine wärmste Empfehlung an alle, die von ihrer Verpeiltheit genervt sind, sich vom Perfektionsanspruch üblicher Zeitmanagementliteratur aber überfordert fühlen) und bezeichnet Provisorien, die unvermutet zum Dauerzustand geworden sind. Etwas in meiner Familie leider geradezu pandemisches, das ich überhaupt nicht mehr ausstehen kann.

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Jan 7, 12:53
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ich hab vorgestern den ersten Beitrag bekommen. Jetzt geht’s los. freu

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Jan 3, 01:51
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… und langsam werde ich unruhig: ich bin am Material sammeln noch und nöcher und komme nicht ins Schreiben.

Zudem liegt mir was auf der Seele: Eins meiner Blogs wird unter esoterischen Begriffen öfter gefunden, als mir eigentlich lieb ist. Und das nur wegen eines einzigen Bildes. Da ist eine Distanzierung, bzw. eine Klärung angebracht – und ich sitze zwischen allen Stühlen… und zugleich liegt der Gedanke nahe, all die, die da über diese Begriffe stolpern, dahin zu schicken, wo sie mal was Sinnvolles dazu lesen können.
Nur sind diese Quellen selten. Nun ja: Das läßt dann wenigstens die anzulegende Link- und Literaturliste übersichtlich.

Und doch merk ich: Mir kommt das wissenschaftliche Training zupaß dabei. Und Klaus Düwels “Runenkunde” erhellt mir ein paar Sachen, die man vor 1500 oder auch 800 Jahren (wissenschaftlich halbwegs gesichert) mal mit Runen angefangen hat.

Ach ja, das leidige Thema Arun-Verlag ist da auch noch. Zur Problematik: ein älterer Artikel auf rabenclan.de. Und Distel hat auch einige Infos gesammelt – einige Links in diesem Dokument sind leider tot.
Nun hat Arun inzwischen sein Sortiment von augenscheinlich rechten Dingen gesäubert, doch bei einigen Titeln argwöhne ich immer noch eine rechte Agenda dahinter. Und es ärgert mich, daß niemand diesem Verlag Konkurrenz macht. Gnagnagna.

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