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Monat: März 2021

Was verstehe ich eigentlich unter rassismuskritischem Heidentum?

Die Ereignisse vom 6. Januar in Washington, DC haben auch Heid_innen zu Statements veranlasst, hauptsächlich, weil ein prominenter Teilnehmer sehr auffällige germanische Symbole trug. Für mich waren diese Statements (bzw. teilweise auch mein Ungenügen daran) ein Anlass, noch einmal darüber nachzudenken: Was macht für mich eigentlich rassismuskritisches bzw. antirassistisches Heidentum aus? Nun hatte ich ein paar geschäftige Wochen in der Zwischenzeit, aber das Thema war mir zu wichtig, um meine Gedanken nicht in einen Blogpost zu gießen.

Minimalvoraussetzung war für mich schon immer: (Neu)Heidentum ist für alle da, die sich dafür interessieren – unabhängig von geographischer, ethnischer und kultureller Herkunft. Völkische Konzepte oder Ideen von Heidentum als “ethnischer Religion” sind für mich daher von vornherein indiskutabel. Den Mythos der geheimen ungebrochenen Tradition halte ich für genau das: einen Mythos. Aber wie sieht eine Praxis aus, die über dieses Minimum hinausgeht?

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