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Schlagwort: grundlagen

Meine theoretischen Grundlagen

Ich will mit dem folgenden Post nicht andeuten, daß eins eine Universitäts-Ausbildung braucht, um sich queer_feministisch verorten zu können, oder daß queerfeministisches Handeln nur mit komplexer Theorie und in komplexer Sprache zu erklären ist. Andererseits begegne ich auch gelegentlich Abwehrhaltungen gegen meine theoretischen Herangehensweisen, die sich vorrangig an deren theoretischem Charakter reiben, und dagegen, Geschlechtskonstrukte auseinanderzunehmen, sowie Intellektuellenfeindlichkeit.
Ich will mit dem folgenden Text denen, die es interessiert, einige mögliche Ausgangspunkte für eigenes Recherchieren, Lesen und Lernen an die Hand geben.

Ich habe mir in den letzten Tagen ein bißchen Gedanken gemacht, auf welchen theoretischen Grundlagen ich stehe. Denn daß ich heute denken kann, wie ich denke, verdanke ich Prozessen, die ich durchgemacht habe, seit ich 1998 nach Berlin gezogen bin und dort quasi schockartig die Erfahrung machte, daß die dortige Lesbenszene ein lebensfeindlicher Ort für mich war.

Mein Interesse an Theorie war nie nur akademisch. Mich hat immer die Theorie am nachhaltigsten interessiert, die sich auf meine Lage anwenden ließ und mir als Werkzeug dienen konnte, um andere als die bisher bekannten Perspektiven auf Themen zu gewinnen, die mich berührten und bewegten und auseinanderzudröseln, was nicht zusammengehörte.

Also, gestatten:

Meine theoretischen Werkzeuge

gender studies

Mit den gender studies kam ich 1999 das erste Mal in Berührung, und da gleich richtig. Ich biß mir am Thema „Der Körper bei Judith Butler“ in einem Referat die Zähne aus. gender-Themen begleiten mich seitdem.

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