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Schlagwort: vision

Heidnische Praxis V: Ein paar Überlegungen zu Ritualen

Vor ein paar Tagen hatte ich Lust, nach den ganzen eher theoretisch-politischen Beiträgen der letzten Zeit etwas Konkreteres zu schreiben. Butter bei die Fische. Aber ich wußte nicht, was. Deshalb fragte ich auf Twitter und bekam ein paar Fragen: unter anderem die nach Alltagsritualen und danach, ob ich einen Altar habe.

Die Altarfrage ist schnell abgehandelt: In meiner derzeitigen Wohnung ist derart wenig Platz, daß der „Altar“ ein Eckchen auf meiner Fensterbank ist. Ein kleiner Korb mit ein paar Steinchen, Federn und shaker eggs steht dort, ein Räucherstövchen (selten benutzt), eine kleine Katzenfigur, zwei Kerzenhalter. Irgendwie hat sich auch noch meine billige silberne Plastik-Winkekatze dazugesellt. Der Altar ist eher funktionslos derzeit – die Kerzen werden ab und zu mal angezündet, hauptsächlich zur Meditation.

Das mit den Ritualen ist schon schwieriger.

Wider den Geist der Alternativlosigkeit

Ich habe da einen Traum, der nicht weggehen will und dessen Gestalt ich doch nicht so recht fassen kann. Zum Teil, weil mich mein Alltagsleben so sehr in Anspruch nimmt; zum anderen, weil er den durch und durch von der Logik von Leistung, Geld und Arbeit geprägten Konsens in Frage stellt und weil ich mich zu dicht dran an dem fühle, was da nicht stimmt, als daß ich es in seiner Gesamtheit sehen kann. Ich kann immer nur einzelne Teile davon identifizieren.

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